Hoffnung auf Neuanfang
Fischer fliegt nach Israel

Außenminister Joschka Fischer bricht an diesem Sonntag zu einer viertägigen Reise nach Israel und in die Palästinenser-Gebiete auf.

HB DÜSSELDORF. Im Mittelpunkt stehe die Teilnahme Fischers an der Eröffnung des neuen Museums der Holocaust- Gedenkstätte Jad Vaschem, teilte das Auswärtige Amt am Freitag in Berlin mit. Zu den Feierlichkeiten am Dienstag und Mittwochmorgen werden Staats- und Regierungschefs und Außenminister zahlreicher Staaten erwartet.

Erstmals seit der Wahl von Mahmud Abbas zum Palästinenser- Präsidenten besucht Fischer am Sonntagabend in Ramallah die neue Palästinenser-Führung. Fischer spricht zunächst mit Abbas und dem neuen Außenminister Nasser al-Kidwa. Am Montagmorgen folgt ein Gespräch mit Regierungschef Ahmed Kureia. In Israel sind Treffen mit Außenminister Silwan Schalom, Vizeregierungschef Schimon Peres und Oppositionspolitikern geplant.

Im Mittelpunkt der Gespräche Fischers stehen die von Hoffnungen auf Entspannung geprägte Lage im Nahen Osten sowie jüngste Entwicklungen im Verhältnis von Israelis und Palästinensern.

Fischer war zuletzt im vergangenen Dezember in Israel und den Autonomiegebieten gewesen und hatte die Konfliktparteien aufgerufen, die Chance zu einem Neuanfang im Friedensprozess zu nutzen. Unmittelbar nach seinem Israel-Besuch reist Fischer am Mittwoch weiter nach Brüssel zum Treffen der EU-Außenminister. Am Mittwochabend kehrt er nach Berlin zurück.

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