Hohe Energiepreise
USA könnten strategische Ölreserven anzapfen

Die US-Regierung denkt über ein Anzapfen ihrer strategischen Ölreserven nach. Durch die hohen Energiepreise sieht das Weiße Haus die ohnehin schwache Konjunktur gefährdet - und damit auch die Wiederwahl von Obama.
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WashingtonDie USA erwägen, im Kampf gegen hohe Energiepreise ihre strategischen Ölreserven anzuzapfen. Dies sagte der stellvertretende Regierungssprecher Josh Earnest am Freitag in Washington. „Wie wir bereits seit einiger Zeit sagen, ist die Freigabe der strategischen Ölreserven eine Option, die auf dem Tisch liegt“, sagte Earnest auf Fragen von Journalisten im Weißen Haus. Allerdings nannte er keinerlei konkreten Pläne. „Ich habe zu diesem Thema derzeit nichts weiter mitzuteilen.“

Präsident Barack Obama fürchtet, steigende Benzin- und Rohölpreise könnten gut zwei Monate vor den Präsidentschaftswahlen die ohnehin schwache Konjunktur abwürgen. Ein weiteres Ansteigen der Arbeitslosigkeit könnte seine Wiederwahl im November gefährden.

Bereits beim G8-Gipfel im Mai in Camp David hatte sich Obama mit dem Vorschlag durchgesetzt, im Kampf gegen hohe Ölpreise notfalls strategische Ölreserven freizugeben.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Hohe Energiepreise: USA könnten strategische Ölreserven anzapfen"

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  • Obama s tage als Präsident sind gezählt ! Der wird sicher nicht mehr gewählt .
    Wer diese Reserven "anzapfen"will , muss sie auch wieder auffüllen , natürlich zu einem weit geringerem preis als heute , das aber kann man nach heutiger Auffassung nur mit einem mittel erreichen ...... Obama kommt um einen Angriff auf den Iran nicht herum .

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