Hohe Lebensmittelpreise
Zehntausende protestieren gewaltsam in Somalia

Zehntausende Menschen haben am Montag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu gegen die gestiegenen Lebensmittelpreise protestiert. Es gab Verletzte und Tote.

HB MOGADISCHU. Soldaten schossen nach Angaben von Augenzeugen in die Menge und töteten zwei Menschen. Mehrere weitere Menschen wurden bei den Ausschreitungen verletzt.

Die Demonstranten, darunter Frauen und Kinder, warfen Steine auf Autos und griffen Händler auf dem Bakara-Markt an. Aus Furcht vor Plünderungen wurden viele Läden und Restaurants im Süden der Stadt geschlossen.

Steigende Lebensmittelpreise bedrohen nach Einschätzung der Asiatischen Entwicklungsbank die Erfolge im Kampf gegen die Armut. Nötig seien jetzt ein vernünftiges Wirtschaftsmanagement und Nahrungsmittelhilfen für die Armen, sagte Bankpräsident Haruhiko Kuroda zur Eröffnung des Jahrestreffens am Montag in Madrid.

In Asien leben zwei Drittel der armen Menschen der Welt. Fast 1,7 Milliarden Menschen dort haben täglich weniger als zwei Dollar (1,30 Euro) zur Verfügung.

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