Holocaust-Gedenktag
Obama ruft zum Widerstand gegen Hass auf

US-Präsident Barack Obama hat am Donnerstag dem Holocaust gedacht und die Welt zum Widerstand gegen Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aufgerufen. Ausdrücklich rief er seine Zuhörer aber auch dazu auf, die Augen vor aktuellen Problemen nicht zu verschließen und nach Darfur zu blicken.

HB WASHINGTON. Die internationale Gemeinschaft habe eine Verpflichtung, "diesen Geißeln entgegenzutreten", sagte er zum US-Holocaust-Gedenktag am Donnerstag. Ausdrücklich verwies er dabei auch auf Lage im afrikanischen Sudan, wo in der Darfur-Region Mio. Menschen seit Jahren unter der Gewalt lokaler Milizen leiden.

"Zeugnis zu geben bedeutet nicht das Ende der Verpflichtungen", sagte Obama bei einer Gedenkfeier im Kongress. Zugleich wandte er sich gegen Holocaust-Leugner. "Bis heute gibt es diejenigen, die darauf bestehen, dass der Holocaust niemals stattgefunden" habe. Dies seien auch diejenigen, "die jede Form von Intoleranz, Rassismus und Antisemitismus (...) praktizieren".

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