Hubschrauber Abschuss
Rumsfeld räumt Unwissen der USA in Irak ein

Die USA wissen kaum etwas über ihre Gegner in Irak. Das hat Verteidigungsminister Rumsfeld als Reaktion auf den Hubschrauber-Abschuss am Sonntag gesagt.

HB BERLIN. US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hat eingeräumt, dass die USA nur sehr wenig über mögliche Gegner in Irak wissen. «Sind wir vollständig im Bilde über ihre präzise Zahl und die Verbindungen unter ihnen? Nein», sagte Rumsfeld nach dem Abschuss eines US-Hubschraubers in Irak am Sonntag dem Fernsehsender ABC.

D

er Minister sagte, er sei überzeugt, dass sich ausländische Kämpfer und Funktionäre der Baath-Partei von Saddam Hussein in ihren Aktionen abstimmten. Es gebe allerdings keine Belege dafür, dass Saddam Hussein selbst hinter den Gewalttaten stecke.

Rumsfeld unterteilte die Gegner der USA in mehrere Kategorien: «Es gibt hunderttausend Kriminelle.» Zudem gebe es «bis zu 200 oder 300» Kämpfer, die aus Nachbarländern Iraks kämen. «Sie haben die Grenze überquert, viele kommen aus Syrien und Libanon», sagte der Verteidigungsminister. Als weitere Gruppe benannte Rumsfeld die Mitglieder der früheren Staatspartei Baath von Saddam Hussein. Es gebe Hinweise, dass Baath-Funktionäre über große Geldsummen verfügten: «Sie bezahlen Leute, damit sich diese an den Anschlägen beteiligen.»

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