Hubschraubersbsturz
Obama ehrt gefallene Soldaten

Unweit von Washington ehrte US-Präsident Obama 30 gefallene Soldaten. Sie waren bei einem Hubschrauberabsturz in Afghanistan ums Leben gekommen. Seine Rede liefert Hinweise auf die nächste Phase der US-Afghanistanpolitik.
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Washington US-Präsident Barack Obama hat die 30 US-Soldaten, die in der Vorwoche bei einem Hubschrauberabsturz in Afghanistan ums Leben kamen, auf besondere Weise geehrt. Obama war auf dem US-Stützung Dover im Bundesstaat Delaware zugegen, als eine Militärmaschine aus Ramstein mit den Toten eintraf. Zugleich sprach er am Dienstag mit Angehörigen der Gefallenen.

Der Hubschrauber war sehr wahrscheinlich von Taliban abgeschossen worden. Nach Angaben der Isaf traf ihn am Samstag in der Provinz Wardak südöstlich von Kabul eine Panzerfaust-Granate der Aufständischen. Neben den 30 US-Soldaten - darunter viele Angehörige der Eliteeinheit der Navy Seals - starben sieben afghanische Soldaten und ein afghanischer Übersetzer.

Bereits zuvor meinte Obama, der Tod der Amerikaner sei eine „krasse Erinnerung“ an das Risiko, dem die US-Kräfte tagtäglich ausgesetzt seien. Er versicherte zugleich, dass sich die USA und ihre Truppen durch den Vorfall nicht abschrecken ließen. Sie würden die „harte Arbeit am Übergang zu einer stärkeren afghanischen Regierung“ fortsetzen und sicherstellen, dass Afghanistan kein geschützter Zufluchtsort für Terroristen sei. Es war der schwerste Verlust der USA an einem einzelnen Tag in dem seit zehn Jahren andauernden Afghanistan-Einsatz.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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