"Ich bin eine umstrittene Person"
Wolfowitz: Die Weltbank bleibt, wie sie ist

Einen Tag vor seiner offiziellen Wahl spricht der designierte Weltbankchef mit europäischen Entwicklungspolitikern und erklärt ihnen seine Linie. Dafür, dass die EU-Gouverneure der Weltbank grünes Licht für die Wahl von Wolfowitz gegeben haben, erwarten sie nun, dass der Franzose Pascal Lamy Chef der Welthandelsorganisation werden kann.

HB DÜSSELDORF. Einen Tag vor seiner offiziellen Wahl hat der künftige Präsident der Weltbank, Paul Wolfowitz, den Europäern versprochen, an der multilateralen und internationalen Ausrichtung der Entwicklungsbank nichts ändern zu wollen.

Nach einem Treffen mit europäischen Entwicklungspolitikern, die zugleich auch Gouverneure der Weltbank sind, sagte Wolfowitz am Mittwoch in Brüssel: „Ich freue mich darauf, mit Menschen im Geiste der Kooperation zusammenarbeiten zu können.“

Der bisherige Vize-Verteidigungsminister, der in vielen europäischen Ländern als Vertreter eines neo-konservativen Unilateralismus gilt und dessen Nominierung durch US-Präsident George Bush kritisiert worden war, zeigte Verständnis für seine Kritiker.

„Ich verstehe, dass ich - um es milde auszudrücken - eine umstrittene Person bin“, sagte Wolfowitz. „Aber ich hoffe, dass die Leute, wenn sie mich besser kennen lernen, verstehen werden, dass ich wirklich zutiefst an die Aufgabe der Bank glaube. Menschen zu helfen, die in Armut leben, ist eine noble Aufgabe.“

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