Hat die Schweizer Großbank Crédit Suisse ihren Kundenberatern verboten, nach Deutschland zu reisen? Das Institut bestreitet das. Doch deutsche Politiker halten das Verbot für durchaus plausibel.

Kommentare

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  • "Wirbel um Einreise-Verbot für Crédit-Suisse-Mitarbeiter"

    Dieses ganze Spielchen wurde zwar längst aus dem Kindergartenprogramm gestrichen, erfährt aber bei den "Alten Eseln" eine Wiederbelebung. "Wie Du mir, so ich Dir", könnte man auch erreichen, indem man klarstellt: Entweder die Haftbefehle gegen die Steuerfahnder werden aufgehoben oder die Schweizer Bank-Mitarbeiter werden der Strafverfolgung wegen Anstiftung und Beihilfe zur Steuerhinterziehung zugeführt.
    Wenn ein gut Teil des Staatsvermögens durch Schutz krimineller Aktivitäten im Ausland erwirtschaftet wurde/wird, sollte man die Klappe nicht allzuweit aufreißen und mit dem finger auf Andere zeigen.
    Schweizer Käse ist eine Delikatesse - aber bitte nur auf dem Teller.

  • In Rumänien zahlt man eine Flat-TAX von 16%. Sowohl bei Unternehmenssteuern, als auch als Privatperson.
    Noch günstiger geht es in Irland, Niederlande, Britannien und Malta. Alles EU-Länder mit teilweise sogar dem Euro als Währung.
    Richtig günstig wird es dann in Singapur.

    Wieso regt man sich so über die Schweiz auf. Die Steuern dort sind günstiger als in Deutschland, aber deutlich höher als in den meisten EU-Ländern. Das sind die Fakten.

    Will man an das Geld der Schweizer? Will man den hohen Wohlstand dieses Landes zu Gunsten leerer EU-Kassen schlachten? Was soll das ganze Geschrei?

    Die Fakten sind doch eindeutig.

  • Der SPD laufen halt die Wähler weg. Und da greift man schon mal gerne zu Mitteln, die demokratisch nicht ganz "lupenrein" sind. Siehe dazu den Machtverlust von Ypsilanti, den man mit allerlei diktatorischen Mätzchen zu verhindern suchte. Druck macht man aber nicht gegen Luxemburg.Juncker ist unbehelligter Premier eines Steuerschlupfloch-Zwergstaates, dem man auch noch den Sitz des Schuldenmonsters ESM zuschanzt. Auf jeden Fall hat man jetzt mit der Schweiz ein grandioses Eigentor geschossen. Vielleicht wird jetzt auch noch Schäuble mit Haft bedroht oder Steinbrück (letzterer wegen Aufstachelung zum kavallerieeinsatz)?

  • nachdem die Steuergewerkschaft bei uns die Regierung berät (Schweizer Banker verhaften") bzw. teilweise übernommen hat, ist eine ernste Situation entstanden. Eine Gewerkschaft masst sich also die legislative Gewalt an und nicht nur in unserem land, sondern gegenüber einer souveränen Nation. Nähern wir uns einer SPD-dominierten Gewerkschaftsregierung? Entscheidet der Finanzbeamte gleich über die Steuerstrafen mit? Schöne Zustände!

  • Dieser Kuschelkurs den die FDP wieder fährt ist ja nicht zum aushalten. Man muss einfach mit der Schweiz eine härtere Gangart führen. Die Eidgenossen glauben nämlich immer noch, sie seien der Nabel der Welt und können sich alles erlauben. Sehr schön beschrieben in einem Buch das da heisst "Vorsicht! Eidgenossen. Wegleitung zur Selbsterkenntnis". Habs gelesen und an manchen Stellen auch lachen müssen, unglaublich was da so alles abgeht.

  • Vielleicht sollte man mit der Schweiz so verfahren wie mit dem Iran und Syrien. Es ist natürlich absolut unglaublich was da in der Schweiz abgeht. Es gibt eine direkte Demokratie in der das Volk direkt bestimmen kann wie es leben will, es gibt gerechte Steuern und niemand hat Schwarzkonten in Deutschland. Es hat eine gesunde Wirtschaft und nur ca. 2% Arbeitslose. Wir beteiligen uns nicht an Kriegen und haben sogar noch Überschüsse an Haushaltsgeldern die dann auch noch in Pensionskassen eingezahlt werden und jedem Schweizer zu Gute kommen. Unglaublich solche Machenschaften. Das würde unter einer FDP, SPD und CDU nie in Frage kommen. Vielleicht sollte man die Schweiz mit einem Krieg zwingen deutsche Gesetze zu übernehmen.

  • Sie meinen das als Satire. Sehr einleuchtend. Aber Vorsicht: Das nehmen bei uns einige als Realität.

  • ...und wann schickt Herr De Maiziere endlich die Bundesmarine den Rhein hoch,um den Bodensee zu blockieren und die vagabundierenden Vermögen abzufangen ??

  • Noch ein paar Sätze zur Scheinheiligkeit UNSERER Politiker und Justiz:
    +++ Den Deutschen sollen die Augen aufgehen +++

    Steuerstreit 17.02.2010
    manager magazin sprach mit Alfred Heer, Nationalrat der rechtskonservativen SVP, über seine Initiative, die fragwürdige Geldgeschäfte deutscher Amtsträger anprangern soll. Offensichtlich gilt in Deutschland zweierlei Recht. Eines für das Volk und eines für die Regierung, der Beamten und der Bankster.
    Heer: Es gibt hinreichend in der Presse dokumentierte Fälle, wo deutsche Amtsträger Schmiergelder und Parteispenden in Empfang genommen haben, welche über liechtensteinische und Schweizer Konten liefen. Interessanterweise wurde in diesen betrügerischen Fällen oftmals auf eine Rechtshilfe von deutscher Seite verzichtet, da es nicht den Bürger, sondern die Politiker getroffen hätte.
    Schurkenwirtschaft

    +++ Die Mafia in der globalen Welt +++
    Roberto Scarpinato, geboren 1952 in Caltanissetta, Sizilien, ist leitender Oberstaatsanwalt der Anti-Mafia-Direktion Palermo. Er hielt unter massivem Polizeischutz in Karlsruhe einen Vortrag: "Organisiertes Verbrechen - die Kriminalität im 3. Jahrtausend". Solche Leute braucht das Land. Herr Scarpinato, bitte helfen sie auch uns und schicken Sie Leute wie Schäuble in die Wüste.

  • An der Position der Politiker kann man sehen, wer von denen Geld in der Schweiz hat und wer nicht.
    Jeder Diktator, egal wie grausam und blutig, hat Blutgeld in der Schweiz. Wie ist das mit dem Geld von Ghadaffi? Und wie war das mit Ben Ali, mit Mobutu etc. Die Liste ist lang. Moralische Skrupel irgendeiner Art seitens der Schweiz sind da nicht zu erkennen, weil sonst hätten ja die Schweizer Bürger längst dieses aufgrund ihrer demokratischen Strukturen ändern können.

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