Illegaler Holzhandel
Millionenstrafe gegen Regenwald-Sünder

Der brasilianische Regenwald, eine grüne Lunge der Erde, ist durch die permanent weitergehende Rodung bedroht, was auch das Weltklima beeinflusst. Die brasilianische Umweltbehörde geht aber offenbar gegen Umweltsünder vor; sie hat am Freitag eine Millionenstrafe wegen illegalen Holzhandels verhängt.

HB SAO PAULO. Die Firma Gethal Amazonas müsse 450 Millionen Real (178 Millionen Euro) wegen des illegalen Fällens, Transportierens und Verkaufs von fast 700 000 Kubikmetern Holz zahlen, sagte Sprecher Marcelo Dutra. Das entspreche rund 230 000 Bäumen.

Gethal Amazonas gehört dem Schweden Johan Eliasch, dem Chef des Sportartikelherstellers Head und Mitgründer der Umweltgruppe Cool Earth, die Teile des Regenwalds aufkauft, um ihn zu erhalten. Gethal erklärte, die Strafe beziehe sich auf Unregelmäßigkeiten vor dem Kauf der Firma durch Eliasch 2005. Inzwischen habe man den Holzeinschlag eingestellt.

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