Im Blickfeld
Israel schickt Spionage-Satellit ins All

Mit einem neuen Satelitt will Israel Staaten wie Iran und Syrien besser beobachten. Die so gesammelten Daten sollen vor allem im Atomkonflikt für weitere Erkenntnisse sorgen.

HB JERUSALEM. Der Spionage-Satellit ergänze die israelische Verteidigung um eine wichtige Komponente, erklärte Verteidigungsminister Amir Perez anlässlich des Starts des Flugkörpers am Montag. Nach den Worten von Haim Esched, dem Chef der Raumfahrtabteilung im Verteidigungsministerium, soll der Satellit Israel vor allem „beim Thema Iran“ helfen. Der Iran steht im Verdacht, an Atomwaffen zu arbeiten. Er hat dies zurückgewiesen.

Bei dem Satelliten handelt es sich um das Modell „Ofek 7“. Es wurde von einem Luftwaffenstützpunkt an der Mittelmeerküste aus abgeschossen und umkreist die Erde in einer Höhe von 200 bis 500 Kilometer. Erste Fotografien soll er bis Ende der Woche liefern. Der Satellit ergänzt Vorgänger „Ofek 5“ und ist offiziellen Angaben zufolge vergleichbar mit dem zivilen Modell „Eros“, das auf der Erde Objekte bis zu einer Größe von 70 Zentimetern erfassen kann.

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