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US-Panzer rücken näher an Moschee in Nadschaf

In der Nähe der von schiitischen Rebellen besetzten Imam-Ali-Moschee in der irakischen Stadt Nadschaf ist es am Montagmorgen zu heftigen Gefechten gekommen.

HB NADSCHAF. „Ich habe mindestens zehn Explosionen gehört“, berichtete Reuters-Korrespondent Michael Georgy vom Gelände der Moschee. Einige Granatsplitter seien im Hof der Moschee eingeschlagen. Auch Gewehrfeuer sei zu hören. Bereits am frühen Morgen hatte das US-Militär die Mehdi-Miliz von Schiiten-Führer Moktada al-Sadr erneut aus der Luft angegriffen.

Auch Panzer der US-Armee haben in der Nähe der Moschee Stellung bezogen. Am Vortag waren sie zeitweise bis auf 800 Meter an sie herangerückt.

Ein Sprecher des radikalen Schiitengeistlichen Muktada el Sadr sagte dem arabischen Nachrichtensender El Dschasira, dass ein Panzergeschoss ein großes Loch in die Außenmauer der Imam-Ali-Moschee gerissen hätte.

Bereits am Sonntag seien Granaten in der Nähe des Heiligtums eingeschlagen, als US-Kampfhubschrauber und Artillerie die Altstadt von Nadschaf beschossen hätten. Es seien mehrere Menschen innerhalb des heiligen Schreins getötet worden, sagte der Vertraute von el Sadr dem Sender weiter.

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US-Panzer rücken näher an Moschee in Nadschaf

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