Im Original
Dokumentation: Der EU-Reformvertrag

Der Vertrag von Lissabon soll die EU zu schnelleren Entscheidungen fähig machen und den nationalen Parlamenten sowie dem Europaparlament mehr Rechte geben.
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Nach den Änderungen entscheiden von 2014 an die EU-Staaten im Ministerrat mit doppelter Mehrheit: Es müssen mindestens 55 Prozent der Staaten zustimmen, die mindestens 65 Prozent der EU-Bevölkerung vertreten. Das neue Quorum stärkt Deutschland als bevölkerungsreichsten EU-Staat. Um eine Vormachtstellung der großen Länder zu verhindern, müssen sich mindestens 35 Prozent der Bevölkerung und mindestens vier Staaten finden, um eine Gesetzgebung zu blockieren. Beschlüsse können in mehr Bereichen als bisher mit Mehrheit gefasst werden. Einstimmigkeit bleibt nötig in der Steuer- und Sozialpolitik, beim EU-Haushalt sowie bei Verteidigung und Außenpolitik. Die Kommission sollte ab 2014 eigentlich verkleinert werden, um effizienter arbeiten zu können. Doch um Irland zur Unterstützung des Vertrages zu bewegen, soll jedes Land einen Kommissar behalten. Hier das EU-Reformwerk im Original.

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