In den USA und in Kanada
Muslimgelehrte verurteilen Terrorismus

In den USA und in Kanada hat ein Rat von muslimischen Religionsgelehrten nach den Terroranschlägen von London und Scharm el Scheich jede Form von Terrorismus verurteilt.

HB WASHINGTON. Alle Anschläge wie beispielsweise Selbstmordattentate auf Zivilisten oder deren Eigentum seien im Islam „haram“ - verboten - und Attentäter seien Kriminelle und keine Märtyrer, heißt es in einer am Donnerstag in Washington veröffentlichten Fatwa (Rechtsgutachten).

Der Islam verurteile jede Form von religiösem Extremismus und Gewalt gegen unschuldiges Leben, heißt es weiter. Im Islam gebe es auch keine Rechtfertigung für Extremismus und Terrorismus. Es sei die staatsbürgerliche und religiöse Pflicht von Moslems mit den Polizeibehörden zusammenzuarbeiten, um das Leben aller Zivilisten zu schützen.

Die Fatwa des „Fiqh Council of North America“ wird den Angaben zufolge von den größten Muslimorganisationen in den USA unterstützt. In einer zeitgleich vorgestellten Fernsehwerbung des Rates heißt es, im Islam gehe es nicht um Hass und Gewalt, sondern um Frieden und Gerechtigkeit. Jene, die Terror-Akte im Namen des Islam begingen, würden die Lehren des Koran und des Propheten Mohammed verraten.

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