Indien
Rice unterstreicht Nuklearpartnerschaft

US-Außenministerin Condoleezza Rice hat am Samstag in Neu Delhi die neue nukleare Partnerschaft Washingtons mit Indien bekräftigt.

HB NEU DELHI. US-Außenministerin Condoleezza Rice hat am Samstag in Neu Delhi die neue nukleare Partnerschaft Washingtons mit Indien bekräftigt. "Das Abkommen ist fertig, wir haben keine offenen Fragen mehr", sagte sie nach einem Treffen mit ihrem indischen Amtskollegen Pranab Mukherjee. Offen bleibe lediglich die "administrative Angelegenheit" der Unterzeichnung. Rice erörterte das Atomabkommen am Abend auch mit dem indischen Regierungschef Manmohan Singh.

Der US-Kongress hatte erst am Mittwoch den Weg für den umstrittenen Nuklearhandel mit Indien frei gemacht. Beide Seiten wollen aber noch Details des Abkommens festlegen, ehe es unterzeichnet werden kann.

Künftig erhält Indien Atomtechnologie aus den USA für sein ziviles Atomprogramm. Um das Abkommen zu ermöglichen, hatte sich die indische Regierung unter anderem verpflichtet, keine neuen Atomwaffentests mehr durchzuführen und internationale Inspektionen seiner Reaktoranlagen zu genehmigen.

In Indien sind gegenwärtig 14 Reaktoren in Betrieb, neun weitere sind im Bau. Nach Angaben von Experten will Indien in den nächsten 15 Jahren 25 weitere Reaktoren bauen - um die lukrativen Verträge bemühen sich amerikanische, französische und russische Firmen.

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