Informelles Treffen
Staatspräsidenten werben gemeinsam für Europa

Sieben europäische Staatspräsidenten sind am Samstag in Dresden zu einem informellen Treffen zusammengekommen. Dort wollen sie unter dem Motto „Gemeinsam für Europa“ für die Europäische Union werben.

HB DRESDEN. Bundespräsident Horst Köhler und Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt begrüßten die Präsidentinnen von Finnland und Lettland, Tarja Kaarina Halonen und Vaira Vike-Freiberga, sowie die Präsidenten von Österreich, Portugal, Italien und Ungarn, Heinz Fischer, Jorge Fernando Branco de Sampaio, Carlo Azeglio Ciampi und László Sólyom im Taschenbergpalais.

Tagungsort ist die Gemäldegalerie Alte Meister im barocken Zwinger, wo die Staatsoberhäupter mit einer Führung durch die weltberühmte Sammlung eingestimmt wurden. Unterhalb des Gemäldes „Der Raub der Europa“ aus der Werkstatt von Veronese sowie von sieben Stadtansichten von Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, diskutierten die Staatsmänner an einem runden Tisch mit Blick auf die Semperoper.

Nach einer anderthalbstündigen angeregten Debatte zur Identität sollte es am Nachmittag um Nutzen und Zukunft Europas gehen. Das Dresdner Treffen ist die dritte Tagung der Siebener-Runde, zu der Portugals Präsident Sampaio 2003 den Anstoß gegeben hatte. Die Debatte der Präsidenten fügt sich in die so genannte Reflexionsphase ein, die sich die Europäische Union nach dem Scheitern der Verfassungsreferenden in Frankreich und den Niederlanden verordnet hat.

Parallel zum Präsidententreffen hat Bundespräsident Köhler etwa 100 Studenten aus dem In- und Ausland zu einer Open Space Konferenz eingeladen, die im Sächsischen Landtag darüber diskutieren, was Europa zusammenhält. Die Ergebnisse ihrer Debatte stellen sie am Sonntag den Präsidenten vor.

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