Initiative der EU-Kommission
Irreführender Werbung soll Garaus gemacht werden

Als Vorteil für Verbraucher wie Industrie sieht die EU-Kommission die Initiative, irreführende Werbung für gesundheitliche Vorzüge von Lebensmitteln in der Europäischen Union zu verbieten.

HB/dpa BRÜSSEL. Irreführende Werbung für gesundheitliche Vorzüge von Lebensmitteln soll in der Europäischen Union verboten werden. Die EU-Kommission stimmte am Mittwoch in Brüssel einem entsprechenden Vorschlag an die EU-Staaten zu. Der Verbraucher soll auf Verpackungen nachprüfbare Aussagen finden.

Für Bezeichnungen wie „fettfrei“ und „zuckerreduziert“ muss der Hersteller den Nachweis erbringen. Auch gegen Aussagen wie „Reduziert den Stress“ will die Kommission vorgehen. Vage, kaum nachprüfbare Werbung soll nicht mehr zulässig sein.

Verbraucherkommissar David Byrne sagte, diese Richtlinie sei gut für Verbraucher und Industrie. „Beide Seiten profitieren von der korrekten Verwendung von Angaben“, sagte Byrne. Konsumenten erhielten zuverlässige Informationen. Die Lebensmittelindustrie kann die nachprüfbaren Angaben in der Werbung offensiv nutzen.

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