Ins Wasser gefallen Raketenstart in Nordkorea floppt

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Südkorea hält sich alle Optionen offen
Start einer nordkoreanischen Rakete (undatierte Aufnahme, Archiv). Quelle: dpa

Start einer nordkoreanischen Rakete (undatierte Aufnahme, Archiv).

(Foto: dpa)

Südkorea hat den Start der Langstreckenrakete in Nordkorea aufs Schärfste verurteilt. Mit dem Start habe Nordkorea eindeutig gegen Resolutionen des Weltsicherheitsrats verstoßen, hieß es in einer Erklärung des Außenministeriums in Seoul am Freitag. Der Start sei eine Provokation und bedrohe den Frieden und die Stabilität auf der koreanischen Halbinsel und in Nordostasien.

Die neue Führung in Pjöngjang habe trotz der Forderung der Weltgemeinschaft nach einem Verzicht auf das Vorhaben den Raketenstart unternommen, hieß es weier. Dafür sollte Nordkorea zur Rechenschaft gezogen werden.

Südkoreas Außenminister Kim Sung Hwan kündigte an, umfassende Maßnahmen zu überprüfen, um gegen Nordkoreas Bedrohungen durch seine Raketen- sowie Atomprogramme wirksam vorzugehen. Südkorea wirft dem Nachbarland vor, unter dem Deckmantel eines Satellitenstarts eine militärische Langstreckenrakete getestet zu haben.

Die US-Regierung hat den Start der nordkoreanischen Rakete als Bedrohung für die regionale Sicherheit verurteilt. Ungeachtet des Fehlschlags bei dem versuchten Raketenstart verletzten die provokativen Aktionen des kommunistischen Landes internationales Recht, heißt es in einer in der Nacht zum Freitag verbreiteten Erklärung des Weißen Hauses.

Auch wenn man aufgrund des aggressiven Verhaltensmusters der nordkoreanischen Regierung nicht überrascht sei, würde jede Raketen-Aktivität des Landes von der internationalen Gemeinschaft mit Sorge betrachtet. Die USA seien deshalb auch weiterhin wachsam und der Sicherheit ihrer Verbündeten in der Region verpflichtet. Die US-Regierung warf Nordkorea vor, sich durch das Raketenprogramm nur weiter zu isolieren und Geld für Waffen und Propaganda-Inszenierungen auszugeben, während das Volk hungere. Die Lebensmittelhilfen wollen die USA vorerst einstellen.

Westerwelle verurteilt Raketenstart}
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8 Kommentare zu "Ins Wasser gefallen: Nordkorea blamiert sich mit Raketenstart"

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  • Sie schreiben historischen Unfug. Es war Nordkorea, das Südkorea überfallen hat. Die Amerikaner waren damals das einzige Mal in ihrer Geschichte mit den UN unterstellten Kampftruppen an der Abwehr der Nordkoreanischen Invasion beteiligt.

  • "Wie bitteschön soll das Land die Technik und das Know-How für eine funktioniernde Interkontinentalrakete finanzieren? Die ehemalige Unterstützung durch Russland bzw. China ist nicht mehr gegeben."

    Tut mir leid, aber das ist Quatsch. Ich bin letztes Jahr von Peking nach Pjöngjang geflogen und war 8 Tage in Nordkorea. Wenn sich eins Nordkorea Gewiss sein kann, dann der Unterstützung aus China.

    Mit mir an Bord waren mehr Chinesische "Care"-Pakete (PCs, Drucker, andere elektronische Geräte) als Passagiere.

    Dennoch finde ich die absolute Dämonisierung Nordkoreas für unangebracht. Wir wissen zu wenig über das Land und wie immer ist das Ungewisse automatisch das Böse.

    Nordkorea greift niemanden an (anders als die USA, die Nordkorea damals angegriffen haben) und in ihrem Land dürfen sie nun mal tun und lassen, was sie wollen. Es ist schon seltsam, dass sich Länder zusammenschließen können, um darüber zu bestimmen, was ein anderes Land tun darf und was nicht. Vielleicht sollten wir uns darüber mal unterhalten.

    Im Übrigen ist auch dieser Artikel wieder vollkommen einseitig. Eine nordkoreanische Sicht wird auf 3 Seiten mit keinem Wort erwähnt. Klar macht Nordkorea Propaganda, aber das tun Japan und Südkorea auch.

  • Wie bitteschön soll das Land die Technik und das Know-How für eine funktioniernde Interkontinentalrakete finanzieren?

    Ganz einfach!

    Indem man das eigene Volk verhungern läßt.

    Schönen Tag noch

  • Der Begriff Blamage ist wohl etwas daneben, oder hat man nach der Explosion des Spaceshuttles vor vielen Jahren von einer "Blamage" geredet? Ach ja, die Nordkoreaner sind ja die "Bösen". Willkommen im Jahr 1984. Andreas Popp

  • Ein verpatzter Raketen-Start ist keine Blamage.

    Vielmehr ist es die aberwitzige Propaganda und der real-vergottete Personenkult um die Kims.

  • Im christlichen Eifer macht sich der 'freie Westen' seine Feinde halt selber.

  • solche Geschöpfe wie Golo123 sind die eigentlichen Gefahren auf dieser Welt..Nord-Korea fühlt sich ganz einfach bedroht von den amerikanischen Atomwaffen und Soldaten ,die in Süd-Korea stationiert sind...Ist das irgendwie nachvollziehbar...oder haben sie in den letzten Jahren auf einer anderen Welt gelebt ?

  • Dass Nordkorea eine menschenverachtende Diktatur ist, ist völlig unumstritten.

    Das Land ist seit seiner Gründung zurecht mit Sanktionen belegt. Wie bitteschön soll das Land die Technik und das Know-How für eine funktioniernde Interkontinentalrakete finanzieren? Die ehemalige Unterstützung durch Russland bzw. China ist nicht mehr gegeben. Die Einnahmen durch illegale Waffenlieferungen werden zur Finanzierung des Machtapparates benötigt.

    Bei den Bildern der Rampe ist es allein schon ein Wunder, dass die Rakete gestartet ist.

    Die internationale Gemeinschaft tät besser daran, ihre Lebensmittellieferungen an das Land fortzusetzen, statt sich jetzt erneute Sanktionen einfallen zu lassen.

    Schon unseren Kindern bringen wir bei, dass wer im Streit zuerst nachgibt, oft der Klügere ist.

    Leider ist im letzten Jahrzehnt das Mittel des Krieges viel populärer geworden, obwohl keiner dieser Kriege einen Sinn hatte.

    Im Irak wurden keine chemischen und biologischen Waffen gefunden. Heute ist das Land zerstört und es herrscht Bürgerkrieg.

    In Afgahnistan kamen tausende Menschen ums Leben. Die Talliban sind heute jedoch präsenter der je. Afghanistan ist immer noch der weltweit größte Produzent von Opium, dem Grundstoff für Heroin.

    Der Libanonkrieg 2006 traf hauptsächlich die Zivilbevölkerung (Phophorbomben, Streubomben, etc.). Die Hisbollah wurde nicht wirklich geschwächt und der Tod vieler Zivilisten im Libanon, hat der Hisbollah mehr Zulauf gebracht. Das Gegenteil wollte Israel mit dem Krieg erreichen.

    Last but not least der Libanonkrieg, Gaddafi wurde zwar gestürzt und getötet, doch auch Libyen versinkt heute im Bürgerkrieg. Die Truppen des Nationalen Übergangsrates (TNC/NTC), der „Rebellen“-Bewegung, die von der NATO unterstützt wurde, haben ihrerseits massiv Menschenrechte durch Folter, standrechtliche Erschiessungen, etc. begangen.

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