Ins Wasser gefallen Raketenstart in Nordkorea floppt

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Westerwelle verurteilt Raketenstart}

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat den offenbar fehlgeschlagenen nordkoreanischen Raketenstart scharf verurteilt. Es handle sich um einen Verstoß Nordkoreas gegen seine internationalen Verpflichtungen, der die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel weiter verschärfen werde, sagte Westerwelle am Donnerstag (Ortszeit) in New York der Nachrichtenagentur AFP. Nötig sei jetzt eine starke Reaktion des UN-Sicherheitsrates auf diesen Verstoß gegen internationales Recht.

Im Laufe des Freitags wird der Raketenstart den UN-Sicherheitsrat beschäftigen. Das mächtigste UN-Gremium soll um 10 Uhr Ortszeit zu einer Dringlichkeitssitzung zusammentreten, wie die dpa aus diplomatischen Kreisen erfuhr. Aller Voraussicht nach wird es zu einer formellen Verurteilung Nordkoreas kommen.

Der Sicherheitsrat hatte Nordkorea mehrfach kritisiert und 2006 und 2009 mit Sanktionen belegt. Diese erlauben es dem kommunistischen Land unter anderem nicht, ballistische Raketen zu starten. Solche Raketen, die in einer Bogenbahn weit entfernte Ziele erreichen können, können zwar Satelliten und Raumkapseln, aber auch Gefechtsköpfe tragen.

  • dpa
  • rtr
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8 Kommentare zu "Ins Wasser gefallen: Nordkorea blamiert sich mit Raketenstart"

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  • Sie schreiben historischen Unfug. Es war Nordkorea, das Südkorea überfallen hat. Die Amerikaner waren damals das einzige Mal in ihrer Geschichte mit den UN unterstellten Kampftruppen an der Abwehr der Nordkoreanischen Invasion beteiligt.

  • "Wie bitteschön soll das Land die Technik und das Know-How für eine funktioniernde Interkontinentalrakete finanzieren? Die ehemalige Unterstützung durch Russland bzw. China ist nicht mehr gegeben."

    Tut mir leid, aber das ist Quatsch. Ich bin letztes Jahr von Peking nach Pjöngjang geflogen und war 8 Tage in Nordkorea. Wenn sich eins Nordkorea Gewiss sein kann, dann der Unterstützung aus China.

    Mit mir an Bord waren mehr Chinesische "Care"-Pakete (PCs, Drucker, andere elektronische Geräte) als Passagiere.

    Dennoch finde ich die absolute Dämonisierung Nordkoreas für unangebracht. Wir wissen zu wenig über das Land und wie immer ist das Ungewisse automatisch das Böse.

    Nordkorea greift niemanden an (anders als die USA, die Nordkorea damals angegriffen haben) und in ihrem Land dürfen sie nun mal tun und lassen, was sie wollen. Es ist schon seltsam, dass sich Länder zusammenschließen können, um darüber zu bestimmen, was ein anderes Land tun darf und was nicht. Vielleicht sollten wir uns darüber mal unterhalten.

    Im Übrigen ist auch dieser Artikel wieder vollkommen einseitig. Eine nordkoreanische Sicht wird auf 3 Seiten mit keinem Wort erwähnt. Klar macht Nordkorea Propaganda, aber das tun Japan und Südkorea auch.

  • Wie bitteschön soll das Land die Technik und das Know-How für eine funktioniernde Interkontinentalrakete finanzieren?

    Ganz einfach!

    Indem man das eigene Volk verhungern läßt.

    Schönen Tag noch

  • Der Begriff Blamage ist wohl etwas daneben, oder hat man nach der Explosion des Spaceshuttles vor vielen Jahren von einer "Blamage" geredet? Ach ja, die Nordkoreaner sind ja die "Bösen". Willkommen im Jahr 1984. Andreas Popp

  • Ein verpatzter Raketen-Start ist keine Blamage.

    Vielmehr ist es die aberwitzige Propaganda und der real-vergottete Personenkult um die Kims.

  • Im christlichen Eifer macht sich der 'freie Westen' seine Feinde halt selber.

  • solche Geschöpfe wie Golo123 sind die eigentlichen Gefahren auf dieser Welt..Nord-Korea fühlt sich ganz einfach bedroht von den amerikanischen Atomwaffen und Soldaten ,die in Süd-Korea stationiert sind...Ist das irgendwie nachvollziehbar...oder haben sie in den letzten Jahren auf einer anderen Welt gelebt ?

  • Dass Nordkorea eine menschenverachtende Diktatur ist, ist völlig unumstritten.

    Das Land ist seit seiner Gründung zurecht mit Sanktionen belegt. Wie bitteschön soll das Land die Technik und das Know-How für eine funktioniernde Interkontinentalrakete finanzieren? Die ehemalige Unterstützung durch Russland bzw. China ist nicht mehr gegeben. Die Einnahmen durch illegale Waffenlieferungen werden zur Finanzierung des Machtapparates benötigt.

    Bei den Bildern der Rampe ist es allein schon ein Wunder, dass die Rakete gestartet ist.

    Die internationale Gemeinschaft tät besser daran, ihre Lebensmittellieferungen an das Land fortzusetzen, statt sich jetzt erneute Sanktionen einfallen zu lassen.

    Schon unseren Kindern bringen wir bei, dass wer im Streit zuerst nachgibt, oft der Klügere ist.

    Leider ist im letzten Jahrzehnt das Mittel des Krieges viel populärer geworden, obwohl keiner dieser Kriege einen Sinn hatte.

    Im Irak wurden keine chemischen und biologischen Waffen gefunden. Heute ist das Land zerstört und es herrscht Bürgerkrieg.

    In Afgahnistan kamen tausende Menschen ums Leben. Die Talliban sind heute jedoch präsenter der je. Afghanistan ist immer noch der weltweit größte Produzent von Opium, dem Grundstoff für Heroin.

    Der Libanonkrieg 2006 traf hauptsächlich die Zivilbevölkerung (Phophorbomben, Streubomben, etc.). Die Hisbollah wurde nicht wirklich geschwächt und der Tod vieler Zivilisten im Libanon, hat der Hisbollah mehr Zulauf gebracht. Das Gegenteil wollte Israel mit dem Krieg erreichen.

    Last but not least der Libanonkrieg, Gaddafi wurde zwar gestürzt und getötet, doch auch Libyen versinkt heute im Bürgerkrieg. Die Truppen des Nationalen Übergangsrates (TNC/NTC), der „Rebellen“-Bewegung, die von der NATO unterstützt wurde, haben ihrerseits massiv Menschenrechte durch Folter, standrechtliche Erschiessungen, etc. begangen.

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