Intensivere Kooperation der jeweiligen Strafverfolgungsbehörden nötig: Bush will internationale Initiative gegen Massenvernichtungswaffen

Intensivere Kooperation der jeweiligen Strafverfolgungsbehörden nötig
Bush will internationale Initiative gegen Massenvernichtungswaffen

Den jüngsten Fall von Atomschmuggel in Pakistan vor Augen hat US-Präsident George W. Bush bei der Internationalen Gemeinschaft für schärfere Maßnahmen gegen die Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen geworben.

HB WASHINGTON. Vor dem Hintergrund der jüngsten Enthüllungen über den Atomschmuggel eines pakistanischen Wissenschaftlers setzte sich Bush in Washington unter anderem für eine Stärkung der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) und für verstärkte Exportkontrollen der einzelnen Länder ein.

Die USA würden es nicht zulassen, dass Terroristen und gefährliche Regimes die Nation mit den gefährlichsten Waffen der Welt bedrohten, sagte Bush vor der National Defense University. Die US-Regierung werde sich der Bedrohung mit „offenem Geist und mit Entschlossenheit“ stellen. Dazu gehöre es, die Gefahren „an der Quelle“ zu bekämpfen, das heiße, sicher zu stellen, dass die Waffen nicht in die falschen Hände gerieten.

Bush wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Pakistans Präsident Pervez Musharraf zugesichert habe, den USA alle Erkenntnisse aus den laufenden Untersuchungen des Atomschmuggels durch den Wissenschaftler Abdul Qadeer Khan zu übermitteln. Musharraf habe zudem zugesagt, dass sich ein solcher Fall nicht wiederholen werde.

Der US-Präsident appellierte an die internationale Staatengemeinschaft, ihre Zusammenarbeit zur Verhinderung der Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen zu verstärken. Auch eine intensivere Kooperation der jeweiligen Strafverfolgungsbehörden sei nötig. Die einzelnen Länder sollten außerdem durch eine Verschärfung ihrer Gesetze sicherstellen, dass die Weiterverbreitung von Waffen streng geahndet werde.

Bush rief ferner zur Verabschiedung einer UN-Resolution zur Ächtung des Transfers von Massenvernichtungsmitteln auf. Der Präsident wandte sich zugleich gegen den Verkauf nuklearer Technologien an Länder, die sich nicht strengen internationalen Inspektionen zur Überprüfung der friedlichen Nutzung unterwerfen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%