Interessenkonflikt
Kritik an Hollandes Lebensgefährtin

Die Lebensgefährtin von Präsident Francois Hollande möchte weiter als Journalistin arbeiten. Deshalb wird sie von Kollegen scharf kritisiert. Sie könne nicht unabhängig berichten.
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ParisFrankreichs neue „Première Dame“, die Journalistin Valérie Trierweiler (47), wird von Kollegen ihres Berufsstandes kritisiert. Die linksliberale Zeitung „Libération“ vom Freitag bezichtigte die Lebenspartnerin von Präsident François Hollande eines schweren Interessenkonflikts, weil sie darauf beharre, weiter journalistisch zu arbeiten.

Sie erweise der Branche einen Bärendienst, hieß es unter der Überschrift „Nein, Valérie Trierweiler ist nicht "normal"“. Auch wenn sie künftig für ihren Arbeitgeber „Paris Match“ nur über Kulturthemen schreiben werde, könne sie nicht unabhängig berichten, meinte die Kommentatorin Béatrice Vallaeys. Auch Kultur sei politisch.

Die ehemalige Politik- und jetzige Kultur-Journalistin Trierweiler gestand der Zeitung, dass sie ihren ersten Artikel seit der Wahl ihres Partners zum Präsidenten - die Rezension einer Biografie über die frühere amerikanische First Lady Eleanor Roosevelt (1884-1962) - bewusst gewählt habe. „Es stimmt, ich habe es genutzt, um einige persönliche Botschaften auszusenden.“ Trierweiler beginnt ihre Rezension in dem Magazin mit den Worten: „Da schau mal einer an! Eine Journalistin als First Lady ist gar nichts Neues.“

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Madame Trierweiler ist keine First Lady.Als unverheiratete
    Partnerin von Hollande ist ist sie mehr das, was in Frankreich als Kurtisane seit jahrhunderten bekannt ist.
    Mit etwas mehr Niveau müßte Madame erkennen, dass es keine
    gute Idee ist, weiter, solange wie ihr Lebenspartner das Präsidentenamt begleitet ihren Beruf ausüben kann.
    Dass hier Kritik aus den eigenen Reihen kommt ist
    verständlich.Man kann eben nicht alles haben!
    gez.walter werner.artists.de

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