Internationale Kritik
Hundert Tote bei „Massaker“ in Syrien

In Syrien sind der Opposition zufolge Regierungstruppen und Verbündete in zwei Dörfer eingefallen, und haben um die hundert Menschen getötet. Auch Frauen und Kinder seien erschossen oder erstochen worden.
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BeirutBei einem neuerlichen Massaker sind in Syrien am Mittwoch nach Angaben von Regierungsgegnern etwa hundert Menschen getötet worden. Unter den Toten in den Dörfern Al-Kubeir und Maarsaf seien auch etwa 20 Frauen und ebenso viele Kinder, sagte ein Sprecher des oppositionellen syrischen Nationalrats. Er machte syrische Regierungstruppen und mit ihnen verbündete Milizen für das Blutbad verantwortlich.

Nach Angaben des Oppositionssprechers wurden mehrere der Opfer durch Messerstiche getötet, darunter Kleinkinder. Eine 24-köpfige Familie sei unter den Toten. Der Sprecher forderte die UN-Beobachter in Syrien auf, sofort an den Ort des Dramas zu reisen.

Außenminister Guido Westerwelle hat das jüngste Massaker in Syrien verurteilt. Bei einem Besuch in Istanbul sprach Westerwelle am Donnerstag von „schockierenden Nachrichten“. „Das zeigt, wie dringlich das Handeln der internationalen Gemeinschaft ist.“

Der Sprecher der in London ansässigen Oppositionsgruppe Syrian Observatory for Human Rights, Rami Abdel Rahman, sagte der Nachrichtenagentur dpa, dass das neue Massaker von Angehörigen der regimetreuen Schabiha-Miliz verübt worden sei, nachdem die Gegend tagsüber heftig mit Granaten beschossen worden war.

„Ich kann bestätigen, dass Dutzende von Menschen tot sind, darunter Frauen und Kinder“, sagte Abdel Rahman. Filmmaterial auf oppositionellen Webseiten zeigte Körper von Kindern, die bis zu Unkenntlichkeit verbrannt waren. Der arabische Fernsehsender Al-Arabija berichtete, in einem Dorf hätten nur vier Bewohner überlebt.

Nach ersten Informationen seien mindestens 87 Menschen getötet worden. Nach dem Beschuss durch Regierungskräfte seien Milizen in die beiden Dörfer eingedrungen und hätten die Einwohner erschossen oder erstochen. Rahman forderte die UN-Beobachter auf, das Gebiet umgehend zu besuchen. „Warten Sie nicht bis morgen, um dieses jüngste Massaker zu untersuchen“, erklärte er.

Am 25. Mai waren in der syrischen Kleinstadt Hula laut UNO mindestens 108 Menschen getötet worden, darunter zahlreiche Kinder. Nach wie vor ist unklar, was genau geschah. Nach Angaben des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte ergaben erste Untersuchungen, dass weniger als 20 der 108 Toten durch Artillerie- oder Panzerbeschuss der Regierungstruppen getötet wurden.

Einwohner berichteten laut UNO, es habe zwei „Sammelhinrichtungen“ durch regierungsnahe Milizionäre gegeben. Die syrische Regierung wies jede Verantwortung für die Taten zurück und machte „bewaffnete Terroristen“ dafür verantwortlich.

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  • krank sollte sie machen das diese menschen umgebracht werden um bei uns die stimmung in richtunge (wie sagten sie so schön) "handeln" zu drehen.

    im übrigen ist ihr erster punkt quatsch, wie setzt die syrische regierung die rebellen unter druck indem sie (angeblich(so ein quatsch glaubt doch nicht mal ein völlig intelligenzfreier mensch)) ihre eigenen anhänger massakrieren. sorry für wie dumm hält man uns eigentlich? für sehr dumm und das zurecht in lybien, afghanistan, pakistan, irak und 100e mal davor hats ja auch geklappt.

  • Nun, da können beide Seiten von profitieren!
    1. Die Regierung Syriens, da sie versuchen auf diese Art und Weise die Rebellen moralisch unter Druck gesetzt, um Ihren Wiederstand aufzugeben.
    2. Die Rebellen, die auf die Weise versuchen Hilfe von außerhalb Syriens zu bekommen um Assad los zu werden.
    Jedenfalls ist das absolut entsetzlich und es sollten die Medien UNZENSIERTE Videos der Massaker in den Nachrichten, damit endlich JEDER sieht, dass wir ganz und gar nicht in der heilen Welt leben, wie sich das so mancher Deutsche denkt.
    Vor allem machen wir uns alle schuldig an dem Sterben der Menschen in Syrien (so oder so) wenn nur zugesehen wird und nicht gehandelt wird. Das hatten wir ja schon mal hier in Deutschland!!!
    Das micht mich absolut krank!

  • Kinder seien erschossen oder erstochen worden
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    Ist das nicht abartig,das Männer sich in allen Kriegen,
    auch an die jüngsten vergreifen.Nicht als Einzelfall,
    sondern als Regel..ob in Vietnam,in Jugoslawien,in
    Ruanda,überall das bewußte vernichten von Kindern..
    Und zuhause,spielen sie dann wieder den Familienvater..

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