Internationale Schutztruppe Isaf: Zwei Niederländer in Afghanistan getötet

Internationale Schutztruppe Isaf
Zwei Niederländer in Afghanistan getötet

Bei Kämpfen im Süden Afghanistans sind zwei niederländische Soldaten der Internationalen Schutztruppe Isaf ums Leben gekommen.

HB DEN HAAG/KABUL. Wie das niederländische Militär am Sonntag in Den Haag mitteilte, waren die Männer am Vortag in der Provinz Urusgan getötet worden. Ein weiterer Soldat sei bei dem Einsatz gegen Kämpfer der radikalislamischen Taliban verletzt worden, hieß es in einer in Kabul veröffentlichten Erklärung der Nato-geführten Isaf. Seit Beginn des Einsatzes in Afghanistan starben 14 niederländische Soldaten.

In der Nachbarprovinz Helmand starb am Sonntag ein afghanischer Polizist bei einem Selbstmordanschlag. Der Attentäter habe versucht, in der Provinzhauptstadt Lashkargah in das Haus eines ranghohen Polizeioffiziers einzudringen, sagte Helmands Polizeichef, Mohammad Hussain Andewal. Als Wachposten den Mann am Eingang stellten, habe dieser seinen Sprengsatz gezündet. Den Angaben zufolge wurden bei der Explosion acht weitere Menschen verletzt, darunter zwei Kinder.

Seit Anfang 2007 sind in Afghanistan bei Kämpfen und Anschlägen mehr als 6 400 Menschen ums Leben gekommen, so viele wie in keinem anderen Jahr seit dem Sturz der radikalislamischen Taliban Ende 2001. Insgesamt befinden sich etwa 54 000 ausländische Soldaten auf afghanischem Boden. US- und Nato-Befehlshaber halten den Einsatz von 7 000 zusätzlichen Männern und Frauen für nötig.

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