Internationale Zuwanderungsdebatte
Applaus und Kritik für Merkels Rede

Die Geschichte eines Landes und einer Region, aber auch jüngere Ereignisse prägen die Haltungen zu Einwanderern. Entsprechend unterschiedlich reagierte die Öffentlichkeit in den USA, Skandinavien, Großbritannien und Frankreich auf Merkels Rede.
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WASHINGTON/STOCKHOLM/LONDON/PARIS. Die USA sind schon von ihrem Selbstverständnis her multikulturell. Das Einwanderungsland wird zusammengehalten von dem unbedingten Bekenntnis zu Amerika - egal welcher ethnischen Gruppe jemand angehört.

Entsprechende Bedeutung haben deshalb auch die Symbole der USA, sei es die Flagge, die Nationalhymne oder der Präsident. Hinzu kommen symbolträchtige Orte wie "Ground Zero", wo bis zum 11. September 2001 die Zwillingstürme des World Trade Centers standen. Als die Hochhäuser in New York nach den Terrorattacken fielen, wurde das als Angriff auf ein Symbol Amerikas gewertet - und auf den Wertekanon, der die rund 310 Millionen Einwohner verbindet.

Dass nun in Deutschland eine Multikulti-Debatte tobt, verwundert darum so manch einen Kommentatoren kaum. Nach Auffassung von David Frum, einst Redenschreiber von George W. Bush, hat die Bundeskanzlerin nur das Offensichtliche ausgesprochen: "Merkel hat Recht, die multikulturelle Gesellschaft in Deutschland ist gescheitert." Und weiter schrieb Frum in einem Beitrag für CNN: "Die Einwanderer sind überproportional an nahezu allen sozialen Problemen Deutschlands beteiligt."

Die Zeitung "Christian Science Monitor" begrüßte die klare Sprache Merkels und zog eine Parallele zur Lage der hispanischen Einwanderer in den USA. Diese würden deutlich schlechter Englisch sprechen als die meisten anderen Einwanderer, seien zumeist schlecht ausgebildet und verdienten wenig. Als Konsequenz der mangelnden Integration blieben sie meist unter sich und lebten in vorwiegend hispanischen Vierteln.

US-Präsident Barack Obama weiß indes, dass Amerika seine anhaltende Dynamik den Einwanderern zu verdanken hat. Jene, die in den USA ihr Glück suchen, Risiken eingehen und Neues schaffen, sind der Nährboden für die noch immer positiven Perspektiven des Landes. Und ihnen müssen die USA auch in Zukunft die Türen öffnen.

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Kommentare zu " Internationale Zuwanderungsdebatte: Applaus und Kritik für Merkels Rede"

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  • Frau Merkel als ehemaliger FDJ-Agitproplerin in JWD-Uckermark fehlt völlig das Format, gesellschaftshistorische Dimensionen zu erfassen. Daher produziert sie ausschliesslich gesülzte Phrasen aus der Phrasendreschmaschine. Frau Merkel hätte Jugendleiterin bleiben oder im Jugendherbergswerk anheuern sollen. Dazu hätte sie die Physis und die Physik.

  • ich bin skeptisch.
    Was nützt es denn, wenn Merkel mal wieder große Weltstaatsfrau spielt, eine internationale Rede hält und in Deutschland selbst den eigenen Leuten in den Rücken fällt, die Multi-Kulti anklagen.

    Merkel versteht es prächtig, dem Zeitgeist hinterher zu laufen und dann aber nichts zu tun.
    Nach wie vor wird mit der Nazikeule gedroht, wenn auch nur einer irgend etwas sagt.
    Hier erwarte ich von der Kanzlerin, dass sie auch mal ein paar harte Worte Richtung Grün schickt, die immer noch ihren Deutschenhass pflegen.

    im übrigen gefällt mir die Verallgemeinerung nicht und auch das zeigt, die Unehrlichkeit.
    Es geht nicht um Migranten im allgemeinen. Es geht einzig und alleien um eine bestimmte Gruppe.
    ich habe kein Problem mit Vietnamnesen die längst hier heimisch sind, meist sogar deutsch heiraten
    ich habe auch kein Problem mit wirklich integrierten Türken, die mit uns leben als Nachbar, Arbeitskollege, Freund etc. die uns nicht beschimpfen, die können diese Klientel ihrer Landsleute die hier so gar nicht wollen nämlich auch nicht leiden.

    Wenn Merkel so großmäulig in alle Welt bläst, das wir Probleme haben, soll sie diese gefälligst lösen.

    1.) Den Heiratstourismus sofort beenden, dennd dadurch kommen immer mehr ungebildete Türken ins Land.
    Und das ist gewollt, denn unsere Politiker müssen endlich begreifen, dass die islamisierung von diesen Kreisen angestrebt ist.
    2.)DiTib muß sofort verboten werden. DiTib untersteht der türksichen Regierung, ist also nichts weiter als eine Zweigstelle der türkischen Regierung, das kann nicht sein.
    Denn seit diese ganzen Vereine installiert haben, sind diese Probleme so massiv, diese ganzen türkischen Verbände sind kontraproduktiv
    3.) Verbot von weiteren Riesenmoscheen, die sind für mich Landnahme. Ein paar Nummern kleienr geht es auch.
    4.) Die Sozialhilfe darastisch kürzen bzw. Kindergeld streichen, denn gerade auch Türken haben sich damit gut eingerichtet.
    5.) Mit der Vergabe des deutschen Passes mal etwas zurückhaltender werden. Deutscher Paß und folgende Atnwort "wir sind selbstverständlich Türken und wir haben ds Recht usner Türkentum in die Welt zu tragn" zeigen ja wohl eher das Gegenteil von integration.
    6.)Kinder in den Schulen fördern und aber auch fordern und zwar auch mit Härte, den Kuschekus in Schulen endlich mal wieder verlassen.
    Hier auch Sanktionen gegen Eltern, die ihre Kinder nicht in die Schulen schicken, die ihnen kein Deutsch beibringen
    Für diese Klientel Kidnergartenpflicht für die ab 2jährigen.

    Und in letzter Konsequenz vielleicht auch mal wieder ein Rückkehrprogramm auflegen wie es unter Schmidt mal war.
    Dies dürfte mit etweas Rückkehrhilfe auf Dauer billiger werden
    Kein Land kann es sich auf Daur leisten für Zuwanderer Jahrzehnte nru zu zahlen.

    7.) Einwanderung in Sozialsysteme sofort beenden.
    8.) Auch den begriff Asyl mal neu definieren
    Asyl gewähren, heißt Schutz gewähren (aus dem Griechischen)
    Kein einziger Asylant der hierher kommt, braucht Schutz.
    Diese Leute verlassen ihre Länder nicht aus politischen Gründen, sondern weil in Deutschland für sie Milch und Honig fließen.

    Mal ein beispiel für wirkliche Asylgewährung oder wirkliche Fluchtgründe:
    im dritten Reich mußten viele, nicht nur jüdische Mitbürger, das Land verlassen, weil es um ihr Leben ging
    Aus der Ostzone, später DDR genannt, mußten ebenfalls viele gehen, weil sie sonst von der Stasi in Gefängnsse gesteckt worden wären (ich weiß wovon ich rede).
    Das sind wahre Asyl- oder Fluchtgründe.
    Und es kommt ja noch eines hinzu, flüchten aus einem Land tut nicht die Unterschicht, die richtet sich immer irgendwie ein, die hat mit Politik nchts im Sinn. Flüchten muß die Mittel- und Oberschicht. Also die intelligenz.
    Aber hierher, auch vom afrikan. Kontineent kommt ausnahmslos die unterste Unterschicht.
    Also Stop und Aufräumen, das erwarte ich jetzt von Merkel. Nicht nur dümmliche Reden.

    Merkel muß aufhören die große Weltstaatsfrau zu spielen, sodnern sie muß unser Land in Ordnugn bringen.

    Wir hatten immer Zuwanderung, die Hugenotten, die Polen im 19. Jahrhundert. Man höprt es heute noch z. T. an den Namen, aber niemand ist in irgendwelche Sozialsysteme gekommen und hat dann noch die die bevökerung beschimpft und freche Forderugnen gestellt.
    Sonern alle haben sich eingebracht, haben gearbeitet um besser leben zu können und so muß Zuwanderung sein.

    Dass wir zurückweichen vor Muslimen, geht gar nicht. Dass in Schulkantinen oder Kidnergärten kein Essen mit Schweinefleisch zu finden sit, weil man die Musolime verärgern könnte, dass detuschen Kidnern gesagt wird, suie mögen doch auf ihre Pausenbrote Wurst tun, die nicht aus Schweinefleisch ist, dass Kidnergärten und Grundschulen keine Weihnachsfeiern mehr machen, weil man damit die Muslime beleidigen könnte, dass deutsche Kaufhäuser keine Weihnachtsdekoration machen, aus dem gelichen Grund, so etwas geht gar nicht.
    Und auch damit muß sofort Schluß sein.

    Also Frau Merkel packen Sie es an und reden Sei nicht nur

  • @localplayer
    ..... sehr allegorisch ihr Vergleich! Klasse beitrag!

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