Internationaler Terror

Terrorangriffe nehmen weltweit rasant zu

Fast 33.000 Menschen sind 2014 bei Terrorangriffen ermordet worden – die Zahl ist in im Vergleich zum Vorjahr massiv nach oben gegangen. Die Opferzahlen stiegen um 81 Prozent.
Kommentieren
Der starke Anstieg der Opferzahlen ist vor allem auf zunehmenden Terror im Irak, Afghanistan und Nigeria zurückzuführen. Quelle: dpa
Wachsender Terror

Der starke Anstieg der Opferzahlen ist vor allem auf zunehmenden Terror im Irak, Afghanistan und Nigeria zurückzuführen.

(Foto: dpa)

WashingtonDie Zahl der Terrorangriffe weltweit ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent gestiegen. Die Zahl der Getöteten schnellte zugleich sogar um 81 Prozent nach oben, wie aus dem am Freitag veröffentlichten jährlichen Bericht des US-Außenministeriums über Terror hervorgeht. Demnach wurden 2014 fast 33.000 Menschen bei 13.500 Terrorangriffen ermordet. 2013 waren es 18.000 Opfer bei 10.000 Angriffen.

Der starke Anstieg sei vor allem auf zunehmenden Terror im Irak, Afghanistan und Nigeria zurückzuführen, hieß es in dem Bericht. Zudem sei die Zahl der Attacken mit vielen Opfern stark gewachsen. Bei 20 Terrorangriffen seien im vergangenem Jahr jeweils mehr als 100 Menschen getötet worden. 2013 seien es nur zwei gewesen.

Das sind die gefährlichsten Länder der Welt
Libyen
1 von 12

Das Land ist vom Krieg zerrissen. Seit dem Sturz von Diktator Muhammad Gaddafi gilt Libyen als sogenannter „failed state“. Eine funktionierende Regierung gibt es nicht, Investoren machen um das Land einen großen Bogen. Mittlerweile ist das Land auch ins Visier der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ gerückt. Kein Wunder also, dass Libyen laut der aktuellen Karte des Gesundheitsrisikos von „International SOS“ auch hinsichtlich der medizinischen Versorgung eines der gefährlichsten Länder der Welt ist.

Sierra Leone
2 von 12

In kaum einem anderen afrikanischen Land wütete hat das Ebola-Virus so brutal, wie im westafrikanischen Sierra Leone, eines der ärmsten Länder der Welt. Die fehlende medizinische Versorgung und das zu späte Einschreiten der internationalen Staatengemeinschaft haben erst möglich gemacht, dass das Virus derart tödliche Ausmaße annahm. Die Ebola-Epidemie konnte mittlerweile eingedämmt werden. Dennoch ist Sierra Leone nach wie vor kein risikoloses Reiseziel.

Liberia
3 von 12

Wie Sierra Leone leidet auch Liberia unter der Ebola-Epidemie. Auch hier wurde zu spät reagiert. Zur fehlenden medizinischen Versorgung kommen noch katastrophale hygienische Zustände und die fehlende Sensibilisierung der Bevölkerung hinzu. Viele Liberianer blieben in Kontakt mit erkrankten Angehörigen und weigerten sich, auf Beerdigungszeremonien zu verzichten, weshalb sich das Virus immer weiter verbreiten konnte.

Simbabwe
4 von 12

Während Simbabwes Diktator Robert Mugabe in Saus und Braus lebt, lässt er seine Bevölkerung in bitterer Armut darben. Eine absurd hohe Inflation, eine hohe Sterblichkeitsrate und fehlende öffentliche Investitionen – das alles interessiert den greisen Diktator wenig. Zwar leidet Simbabwe nicht unter dem Ebola-Virus, angesichts der Armut des Landes ist es als Reiseziel allerdings nicht empfehlenswert.

Syrien
5 von 12

Der Bürgerkrieg in Syrien hat bisher Tausende Menschenleben gekostet. Frieden ist nicht in Sicht. Besonders problematisch ist, dass die ungeordneten Verhältnisse in Syrien eine Brutstätte für Terrorismus sind. Für Reisende ist das Land daher besonders gefährlich. Auch die desolate Gesundheitsversorgung macht Syrien zu keinem sicheren Reiseziel.

Irak
6 von 12

Irakische Fußballfans in den Straßen der Hauptstadt Bagdad: Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sorgt in dem krisengeschüttelten Land für bürgerkriegsähnliche Zustände. Wilde Flüchtlingslager, eine schlechte medizinische Infrastruktur und die erhöhte Unsicherheit durch Anschläge und Bombendrohungen machen die Lebensumstände im Irak besonders prekär. Das ist keine Reise wert.

Gaza
7 von 12

Zerstörungen in Gaza: Palästina ist nicht sicher. Insbesondere der Gazastreifen gilt als Pulverfass. Hier kommt es immer wieder zu Scharmützeln zwischen der radikal-islamischen Hamas und der israelischen Armee. Außerdem sorgen die durch das jüngste Bombardement zerstörten Gebäude für Gefahr. Aufgrund zerstörter Leitungen, Schwelbränden und offener Kanalisationen empfiehlt sich das eingemauerte Gaza derzeit umso mehr nicht für Reisende aus dem Ausland.

  • ap
Startseite

0 Kommentare zu "Internationaler Terror: Terrorangriffe nehmen weltweit rasant zu"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%