Interviews im Nachrichtenmagazin "Time" und bei NBC
Bush glaubt nicht mehr an Sieg im Kampf gegen Terror

Der Krieg gegen den Terrorismus ist nach den Worten von US-Präsident George W. Bush nicht zu gewinnen. Bush äußerte sich sich im Vorfeld des am Montag beginnenden Parteitages seiner Republikanischen Partei in zwei Interviews zum Kampf gegen den Terrorismus.

HB WASHINGTON. Zu einem möglichen Sieg im Kampf gegen den Terror sagte Bush in der Morgenshow „Today“ des US-Fernsehsenders NBC: „Ich glaube nicht, dass man ihn gewinnen kann. Aber ich glaube, dass man Bedingungen schaffen kann, damit jene, die Terror als Mittel einsetzen, in Teilen der Welt weniger akzeptabel werden.“ Aufzugeben wäre aber „eine Katastrophe für unsere Kinder“.

In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Time“ bezeichnet Bush den Kampf gegen den Terrorismus als langfristigen ideologischen Kampf. Am Ende werde die Freiheit die Oberhand behalten. Bush nannte den Terror „eine totalitäre Auffassung, die Terror als Mittel benutzt, um die in Freiheit Lebenden einzuschüchtern“. Nach den Worten des US-Präsidenten benutzen Terroristen die Religion als Rechtfertigung für ihre Ideologie. „Aber ich betrachte Killer nicht als wahrhaft religiöse Menschen“, sagte Bush.

Bush sollte auf dem am Montag in New York beginnenden Wahlparteitag der Republikaner für eine zweite Amtszeit nominiert werden.

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