Investoren befürchten weitere Destabilisierung der Regierung
Peruanische Ministerpräsidentin tritt zurück

Perus Ministerpräsidentin Beatriz Merino ist am Montag zurückgetreten. Die Politikerin sagte, sie sei das Opfer einer Schmutzkampagne geworden.

HB LIMA. Staatspräsident Alejandro Toledo habe sie zu diesem Schritt aufgefordert, sagte Merino weiter. Medienberichte hatten Merino zuvor von Korruption bis Homosexualität alle möglichen Dinge unterstellt, ohne aber Quellen zu nennen.

Merino, die erst Ende Juni zur Ministerpräsidentin ernannt worden war, konnte sind mit Toledo nicht über eine personelle Umbesetzung des Kabinetts einigen, die für Montag erwartet worden war.

Investoren befürchten, dass Merinos Rücktritt die Regierung weiter destabilisieren wird. Umfragen zeigen, dass 80 Prozent der Bevölkerung mit Toledo unzufrieden ist. Streiks und Straßenproteste richten sich vor allem gegen die geringen Fortschritte bei der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Armutsbekämpfung. Peru hatte 2002 ein Wirtschaftswachstum von 4,9 Prozent. Für dieses Jahr sind vier Prozent prognostiziert.

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