Investoren waren bislang vor allem als Schnäppchenjäger in Deutschland unterwegs
Erfolg der Chinesen in Deutschland steht noch aus

Sie kamen als Retter in höchster Not: Im Fernsehgeräte-Werk der insolventen Schneider Electronics AG im schwäbischen Türkheim standen die Bänder einen Sommer lang still, ehe der chinesische Elektronik-Konzern TCL vor anderthalb Jahren einstieg. Auch beim zusammengebrochenen Flugzeugproduzenten Fairchild Dornier im bayerischen Oberpfaffenhofen ging nichts mehr, als der chinesische Konzern D’Long im Sommer 2003 kam. Ob die Firmen mit chinesischer Hilfe langfristig überleben, steht aber längst nicht fest.

HB PEKING/MÜNCHEN. Vor allem um Fairchild Dornier haben die Bayern in jüngster Zeit wieder Angst. D’Long hatte aus der Insolvenzmasse von Fairchild Dornier das ambitionierte Jet-Programm 728 übernommen. An dem Entwicklungsprogramm des Regionalflugzeugs mit 70 bis 90 Sitzen war der Flugzeugbauer wegen der horrend hohen Ausgaben gescheitert. D’Long – eines von Chinas führenden privaten Konglomeraten mit 177 einzelnen Firmen – versprach, den 728er-Jet in die Luft zu bringen.

Doch jetzt gibt es Warnungen der Börsenaufsicht China Banking Regulatory Commission an verschiedene Geschäftsbanken in China, dass bei sechs Firmen von D’Long eine Überschuldung droht. Sofort ging die Angst um, der gesamte Konzern könnte zusammenbrechen. Die Münchener Dependance wiegelt ab: „Das Geschäft hier zu Lande ist nicht betroffen“, hieß es auf Anfrage.

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