Irak
37 Menschen sterben bei Anschlag in Bagdad

Der Irak kommt nicht zur Ruhe. Wieder erschüttern Anschläge den Alltag. Als Zivilisten den Opfern helfen zur Hilfe kommen, explodiert ein zweiter Sprengsatz.
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BagdadBei Bombenanschlägen nördlich von Bagdad sind am Dienstag mindestens 37 Menschen getötet und 54 weitere verletzt worden. Aufständische hätten nahe des Gebäudes der Stadtverwaltung von Tadschi, 20 Kilometer nördlich von Bagdad, eine Autobombe gezündet, teilte die Polizei mit. Als sich Zivilisten und Sicherheitskräfte versammelten, um den Opfern der ersten Explosion zu helfen, sei ein zweiter am Straßenrand versteckter Sprengsatz detoniert.

Es waren die letzten in einer ganzen Reihe von Anschlägen in jüngster Zeit, die die Debatte darüber angeheizt haben, ob der Irak die USA um einen späteren Truppenabzug bitten soll. Nach den Anschlägen im vorwiegend von Sunniten bewohnten Tadschi warfen sunnitische Politiker den Sicherheitskräften vor, nicht genug gegen Anschläge zu tun. Vizepräsident Tarik al Haschemi, ebenfalls ein Sunnit, rief den schiitischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki auf, die Posten des Innen- und Verteidigungsministers zu besetzen. Wegen Streitigkeiten über die Parteizugehörigkeit der Kandidaten sind die Stellen seit über sechs Monaten vakant.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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