Irak
Anschläge im Irak töten mindestens 40 Menschen

Bei einem Selbstmordanschlag vor einem Krankenhaus in der irakischen Stadt Mahmudija kamen am Donnerstag mindestens 32 Menschen ums Leben.

HB BAGDAD/KAIRO. Etwa 25 weitere Iraker wurden nach Angaben von Krankenhausärzten durch die Explosion in der Stadt 35 Kilometer südlich von Bagdad verletzt. Bei einem Autobombenanschlag in der Stadt Hilla kamen am Abend mindestens vier Menschen ums Leben und etwa 13 erlitten Verletzungen. Nach Polizeiangaben war die Bombe in einem Lastwagen versteckt, der im Zentrum der rund 100 Kilometer südlich von Bagdad gelegenen Stadt geparkt war.

Mahmudija liegt im so genannten Todesdreieck, in dem es immer wieder zu Anschlägen kommt. Auch wurden in Mahmudija schon mehrfach Entführungsopfer tot aufgefunden, einige enthauptet. In der Nähe der Nachbarstadt Latifija starben am Donnerstag drei irakische Soldaten, als ein Sprengsatz neben ihrer Patrouille explodierte.

Die US-Armee erklärte, auch vier ihrer Soldaten seien in Mahmudija bei dem Anschlag mit einem Sprengstoff-Auto verletzt worden. Die Amerikaner von der Militärabteilung für zivile Angelegenheiten hätten die Klinik besucht, um mit den Ärzten über eine Modernisierung des Gebäudes zu sprechen. Mehrere umliegende Gebäude wurden nach Angaben von Augenzeugen schwer beschädigt.

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