Irak
Bush erwägt Truppenverstärkung

US-Präsident George W. Bush denkt darüber nach, mehr als 20 000 zusätzliche Soldaten in den Irak zu schicken. Stabschefs prüfen bereits die Finanzierung des Einsatzes.

HB WASHINGTON. Die „New York Times“ schrieb am Samstag unter Berufung auf hohe Regierungsbeamte, die vereinigten Stabschefs untersuchten zur Zeit im Auftrag des Weißen Hauses Möglichkeiten, wie die Truppenverstärkung bewerkstelligt und wie die dafür erforderlichen Gelder aufgebracht werden könnten. Eine der Optionen sei es, Einheiten früher als bisher geplant in den Irak zu entsenden und gleichzeitig dort bereits stationierte Truppen länger vor Ort zu belassen.

Einige Regierungsbeamte haben nach Angaben der Zeitung den Eindruck, dass Bush in Richtung Truppenverstärkung tendiert. Andere US-Medien hatten vor einigen Tagen bereits ähnliches gemeldet. Die vom Kongress eingesetzte, so genannte Baker-Kommission hatte dagegen kürzlich unter anderem den Abzug der US-Kampftruppen bis 2008 und eine neue diplomatische Offensive empfohlen, die auch Gespräche mit dem Iran und Syrien einschließt. Der US-Präsident hat noch zwei weitere Studien zur künftigen Strategie im Irak beim Nationalen Sicherheitsrat und beim Generalstab in Auftrag gegeben. Die Empfehlungen sind für Bush nicht bindend.

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