Irak-Einsatz
Demonstranten rücken Bush auf die Pelle

Rund 7000 Menschen haben nach Polizeischätzungen nahe der Ranch von US-Präsident George W. Bush in Crawford (Texas) demonstriert - die einen für den Irakeinsatz, die anderen dagegen. Die beiden Lager versammelten sich am Samstag rund 20 Kilometer voneinander entfernt.

HB WASHINGTON. Hunderte von ihnen waren in Buskolonnen quer durch die USA angereist. Der auf der Ranch urlaubende Bush hielt sich von beiden Seiten fern.

Im Mittelpunkt des Antikriegsprotests stand die trauernde Soldatenmutter und Aktivistin Cindy Sheehan, deren Sohn nahe Bagdad getötet wurde und die ein direktes Gespräch mit Bush fordert. Sie harrt mit kurzer Unterbrechung seit dem 6. August in einem Lager am Straßenrand nahe dem Präsidenten-Anwesen aus, ohne ihr Ziel erreicht zu haben: Bush hat bisher eine Begegnung strikt abgelehnt. Hunderte von Unterstützern riefen am Samstag mit Blick auf die im Irak getöteten US-Soldaten in Sprechchören: „Es ist genug - keiner mehr.“

Umgekehrt wies das Gegenlager bei seiner Demonstration darauf hin, dass andere Soldateneltern durchaus den Krieg unterstützten. „Cindy spricht nicht für uns“, hieß es auf Plakaten und Spruchbändern und: „Cindy geh nach Hause.“

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