Irak IS-Miliz nimmt fast 300 Geiseln bei Mossul

IS-Kämpfer haben in der Nähe der irakischen Großstadt Mossul 295 Geiseln genommen. Zudem zwangen sie auch 1500 Familien, sich mit ihnen aus der Stadt Hammam al-Alil in Richtung des Flughafens Mossul zurückzuziehen.

Folter, Massenerschießungen und menschliche Schutzschilde

GenfDie Extremistenmiliz Islamischer Staat hat nach Uno-Erkenntnissen in der Nähe der irakischen Großstadt Mossul 295 Geiseln genommen. Bei ihnen handele sich um frühere Mitglieder der Sicherheitskräfte, erklärte Uno-Menschenrechtssprecherin Ravina Shamdasani am Dienstag in Genf. Demnach zwangen die IS-Kämpfer auch 1500 Familien, sich mit ihnen aus der Stadt Hammam al-Alil in Richtung des Flughafens Mossul zurückzuziehen. Offenbar sollten die Betroffenen entweder als Schutzschilde missbraucht oder getötet werden, sagte die Sprecherin.

Die irakische Armee kämpft seit Wochen in einer Großoffensive gegen die radikalen Islamisten und versucht, die Millionenstadt Mossul zurückzuerobern. Dabei werden die Streitkräfte von kurdischen und schiitischen Milizionären sowie einer internationalen Koalition unter Führung der USA unterstützt. Parallel versuchen Rebellen im benachbarten Syrien, die Stadt Rakka einzunehmen, die neben Mossul die wichtigste IS-Hochburg ist. Auch sie bekommen von den USA Hilfe.

Das sind die gefährlichsten Länder der Welt
Libyen
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Das Land ist vom Krieg zerrissen. Seit dem Sturz von Diktator Muhammad Gaddafi gilt Libyen als sogenannter „failed state“. Eine funktionierende Regierung gibt es nicht, Investoren machen um das Land einen großen Bogen. Mittlerweile ist das Land auch ins Visier der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ gerückt. Kein Wunder also, dass Libyen laut der aktuellen Karte des Gesundheitsrisikos von „International SOS“ auch hinsichtlich der medizinischen Versorgung eines der gefährlichsten Länder der Welt ist.

Sierra Leone
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In kaum einem anderen afrikanischen Land wütete hat das Ebola-Virus so brutal, wie im westafrikanischen Sierra Leone, eines der ärmsten Länder der Welt. Die fehlende medizinische Versorgung und das zu späte Einschreiten der internationalen Staatengemeinschaft haben erst möglich gemacht, dass das Virus derart tödliche Ausmaße annahm. Die Ebola-Epidemie konnte mittlerweile eingedämmt werden. Dennoch ist Sierra Leone nach wie vor kein risikoloses Reiseziel.

Liberia
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Wie Sierra Leone leidet auch Liberia unter der Ebola-Epidemie. Auch hier wurde zu spät reagiert. Zur fehlenden medizinischen Versorgung kommen noch katastrophale hygienische Zustände und die fehlende Sensibilisierung der Bevölkerung hinzu. Viele Liberianer blieben in Kontakt mit erkrankten Angehörigen und weigerten sich, auf Beerdigungszeremonien zu verzichten, weshalb sich das Virus immer weiter verbreiten konnte.

Simbabwe
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Während Simbabwes Diktator Robert Mugabe in Saus und Braus lebt, lässt er seine Bevölkerung in bitterer Armut darben. Eine absurd hohe Inflation, eine hohe Sterblichkeitsrate und fehlende öffentliche Investitionen – das alles interessiert den greisen Diktator wenig. Zwar leidet Simbabwe nicht unter dem Ebola-Virus, angesichts der Armut des Landes ist es als Reiseziel allerdings nicht empfehlenswert.

Syrien
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Der Bürgerkrieg in Syrien hat bisher Tausende Menschenleben gekostet. Frieden ist nicht in Sicht. Besonders problematisch ist, dass die ungeordneten Verhältnisse in Syrien eine Brutstätte für Terrorismus sind. Für Reisende ist das Land daher besonders gefährlich. Auch die desolate Gesundheitsversorgung macht Syrien zu keinem sicheren Reiseziel.

Irak
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Irakische Fußballfans in den Straßen der Hauptstadt Bagdad: Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sorgt in dem krisengeschüttelten Land für bürgerkriegsähnliche Zustände. Wilde Flüchtlingslager, eine schlechte medizinische Infrastruktur und die erhöhte Unsicherheit durch Anschläge und Bombendrohungen machen die Lebensumstände im Irak besonders prekär. Das ist keine Reise wert.

Gaza
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Zerstörungen in Gaza: Palästina ist nicht sicher. Insbesondere der Gazastreifen gilt als Pulverfass. Hier kommt es immer wieder zu Scharmützeln zwischen der radikal-islamischen Hamas und der israelischen Armee. Außerdem sorgen die durch das jüngste Bombardement zerstörten Gebäude für Gefahr. Aufgrund zerstörter Leitungen, Schwelbränden und offener Kanalisationen empfiehlt sich das eingemauerte Gaza derzeit umso mehr nicht für Reisende aus dem Ausland.

  • rtr
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