Irak-Konflikt
Extremisten melden Tod von britischer Geisel

Der im Irak festgehaltene Brite Bigley soll tot sein. Extremisten meldeten dies auf einer Internetseite am Samstag. Weiter behaupteten sie dort, sechs weitere Briten seien gekidnappt.

HB BERLIN. Der im Irak entführte Brite Kenneth Bigley ist laut einer Meldung im Internet getötet worden. Es konnte nicht geklärt werden, ob die Botschaft authentisch war. Sie erschien jedoch auf einer Seite, auf der Anhänger des jordanischen Terroristenführers Abu Mussab al Zarqawi für gewöhnlich ihre Inhalte publizieren. «Tawhid und Dschihad haben den Briten hingerichtet», heißt es in der Erklärung.

Die Autoren der Internet-Botschaft vom Samstag behaupten laut der Nachrichtenagentur AP zudem, sechs weitere Briten als Geiseln genommen zu haben. Diesmal seien es Soldaten. Ein Sprecher der britischen Armee sagte jedoch, es fehle niemand. Er könne auch die Nachricht vom Tod Bigleys bisher nicht bestätigen oder dementieren.

Das Außenministerium in London sagte, es habe Kenntniss Internet-Botschaft, doch halte man diese für wenig zuverlässig. «Wir denken nicht, dass man dies allzu ernst nehmen sollte», teilte das Ministerium mit.

Zwei US-Amerikaner, die gemeinsam mit Bigley in der Gewalt irakischer Extremisten waren, waren nach Ablauf eines von diesen gestellten Ultimatums enthauptet worden. Die Geiselnehmer hatten die Freilassung von zwei weiblichen irakischen Gefangenen aus US-Haft gefordert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%