Irak-Krieg
Bush braucht mehr Geld

US-Pärsident George W. Bush braucht mehr Geld für den Irakkkrieg. Das Weiße Haus hat beim US-Kongress zusätzlich 5,3 Milliarden Dollar (3,9 Milliarden Euro) beantragt, „um das Leben der Soldaten zu schützen“.

HB WASHINGTON. Die von der Regierung beantragte Summe von knapp 142 Milliarden Dollar für den Irak-Krieg im kommenden Jahr werde überschritten, räumte Gordon England, der stellvertretende US-Verteidigungsminister ein. Das Weiße Haus beantragte beim Kongress zusätzlich 5,3 Milliarden Dollar (3,9 Milliarden Euro) für die Anschaffung neuer Militärfahrzeuge. Sie sollen die Soldaten im Irak besser gegen Bomben schützen.

Anschläge auf Militärfahrzeuge mit an Straßen versteckten Bomben haben im Irak hohe Verluste der US-Streitkräfte verursacht. Die US-Demokraten im Senat wollen die amerikanischen Soldaten bis April 2008 aus dem Irak abziehen, sind damit aber bislang gescheitert.

Der designierte Chef-Militärberater von Präsident George W. Bush machte sich dagegen dafür stark, die US-Truppen noch Jahre im Irak zu belassen. Ein schneller Abzug würde das Land in einen Hexenkessel verwandeln, sagte Michael Mullen. "Ich glaube, wir werden dort noch jahrelang und nicht monatelang sein."

Die USA haben in den vergangenen Monaten zehntausende zusätzliche Soldaten in den Irak beordert. Derzeit haben sie etwa 160 000 Militärs in dem Land.

In den vergangenen Monaten verzeichneten die US-Truppen immer höhere Opferzahlen. So war der Mai mit 126 Toten der verlustträchtigste Monat seit zweieinhalb Jahren. Auch am Dienstag kamen erneut US-Soldaten ums Leben. Bei einem Bombenanschlag in Bagdad wurden drei Amerikaner getötet und sechs weitere verletzt. Der Sprengsatz explodierte am Dienstag im Osten der irakischen Hauptstadt, wie die US-Streitkräfte am Mittwoch mitteilten. Die Soldaten seien an Kampfhandlungen beteiligt gewesen.

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