Irak
Mehr als 41 Tote bei Anschlag auf Markt

Die Gewalt ebbt auch im Irak nicht ab: Ein Anschlag auf einen Markt in der irakischen Stadt Mahmudija hat am Montag 41 Menschen das Leben gekostet.

HB BAGDAD. Das erklärten die Polizei und Mitarbeiter von Krankenhäusern in der Stadt. Bei den meisten Opfern handelte es sich vermutlich um Schiiten. Mahmudija liegt rund 30 Kilometer südlich von Bagdad im so genannten Todesdreieck. Irakischen Soldaten riegelten den Tatort ab.

Zuvor waren am Sonntagabend bei einem weiteren Selbstmordanschlag mindestens 23 Menschen getötet worden. Der Attentäter hatte sich nach ersten Berichten in einem Café in einer Stadt 180 Kilometer nördlich in die Luft gesprengt. Bei den Opfern handle es sich um schiitische Zivilisten, hieß es. Der Täter habe sich in einem beliebten Café in der Stadt Tus Churmatu 130 Kilometer nördlich der Haupstadt Bagdad in die Luft gesprengt.

Einen Tag nach der Entführung des Chefs des irakischen Nationalen Olympischen Komitees (NOK), Ahmed al Hija, und etwa 30 seiner Kollegen gab es zunächst keine Nachricht von den Entführern. Etwa 60 maskierte Angreifer in Uniform hatten am Samstag eine NOK-Sitzung gestürmt und einen Leibwächter von Al Hija erschossen. Das Motiv der Entführung war zunächst unklar. Möglicherweise steht ein Streit um Posten im Hintergrund. Die Regierung bestritt, dass irakische Sicherheitskräfte an dem Anschlag beteiligt waren.

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