Irak-Politik
Hillary Clinton fordert Rumsfeld zum Rücktritt auf

Die New Yorker Senatorin Hillary Clinton lässt kein gutes Haar an US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld. Nun verlangte sie gar seinen Rücktritt.

HB WASHINGTON. Als Grund für ihre Forderung nannte Clinton die gescheitere Irak-Politik der Regierung. An US-Präsident George W. Bush appellierte die mögliche Kandidatin für dessen Nachfolge bei der Wahl in zwei Jahren, er möge Rumsfelds Rücktritt akzeptieren, wie Clintons Sprecher am Donnerstag sagte. Clinton lieferte sich zuvor einen harschen Wortwechsel mit dem Minister im Militärausschuss des Senats.

„Wir hören eine Menge fröhliches Gerede und rosige Szenarien, aber wegen der groben strategischen Fehler der Regierung und, ehrlich gesagt, der langen Liste der Führungsinkompetenz, sind sie Chef einer verfehlten Politik“, sagte Clinton. „Angesichts dieser Ergebnisse, Minister Rumsfeld, warum sollten wir ihren Zusicherungen nun glauben?“, fragte sie.

Der Irak befindet sich auch nach Einschätzung führender US-Militärvertreter am Rande eines Bürgerkriegs. Vor Clinton haben bereits mehrfach Mitglieder der Demokratischen Partei den Rücktritt Rumsfelds gefordert. Eigentlich wollte dieser gar nicht vor dem Senatsausschuss erscheinen und sich lieber in einer nicht-öffentlichen Sitzung vor dem gesamten Senat äußern. Allerdings stellte Clinton einen Antrag, so dass Rumsfelds im Ausschuss aussagen musste.

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