Irak
Spekulationen über Tod von El-Kaida-Anführer

US-Truppen sollen den Anführer des irakischen Arms der Extremistenorganisation El-Kaida, Abu Ajjub al-Masri, getötet haben. Mit einem DNA-Test wird überprüft, ob es sich wirklich um den Terroristen handelt. Die USA zweifeln.

HB BAGDAD. Die US-Streitkräfte hielten es entgegen erster Berichte für „höchst unwahrscheinlich“, dass Al Masri ums Leben kam, erklärte der stellvertretende irakische Innenminister Hussein Kamal. Kreise der irakischen Regierung hatten zunächst einen entsprechenden Bericht des Fernsehsenders Al Arabija bestätigt, wonach Al-Masri getötet wurde.

US-Militärsprecher Barry Johnson sagte, bei einer Razzia in der westlichen Provinz Anbar seien kürzlich mehrere mutmaßliche El-Kaida-Mitglieder getötet worden. Zunächst sei vermutet worden, dass unter ihnen möglicherweise Al Masri sei. Nach weiteren Abklärungen habe sich dies aber als höchst unwahrscheinlich herausgestellt, sagte Johnson. Nach Kamals Angaben fand die Razzia vor zwei Tagen statt. Weitere Angaben machten weder er noch Johnson.

Masri, der auch unter dem Namen Abu Hamsa al-Muhadschir bekannt ist, hatte die Führung der irakischen El-Kaida nach dem Tod des Jordaniers Abu Mussab al-Sarkawi im Juni übernommen. In der vergangenen Woche, zu Beginn des Ramadan, hatte der Getötete noch mit einer neuen Entführungswelle im Irak gedroht.

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