Irak
Überblick: Die Bluttaten des Terroristen el Sarkawi

Der Jordanier Abu Mussab el Sarkawi hat sich zu Geiselnahmen, Attentaten und Anschlägen mit hunderten Todesopfern im Irak bekannt oder wurde dafür verantwortlich gemacht. Ein Überblick:

22. Februar 2006: Im nordirakischen Samarra wird die Goldkuppel des Askari-Schreins, eines der wichtigsten Heiligtümer der schiitischen Muslime, bei einem Sprengstoffanschlag schwer beschädigt. Ein Mensch stirbt.

2. Juli 2005: Der ägyptische Diplomat Ihab al-Scharif wird entführt und getötet.

15. Juni 2005: Ein Selbstmordattentäter zündet in einer Militärkantine in Chalis einen Sprengstoffgürtel und reißt 24 irakische Soldaten in den Tod.

3. Januar 2005: Der Gouverneur und Bürgermeister von Bagdad, Ali al-Haidari, wird auf offener Straße erschossen. Auch einer seiner Leibwächter kommt ums Leben.

23. Oktober 2004: In der ostirakischen Provinz Dijala werden 49 Rekruten der irakischen Nationalgarde kaltblütig aus dem Hinterhalt erschossen.

30. September 2004: Bei einer Serie von Autobombenanschläge in Bagdad kommen 50 Menschen ums Leben, unter ihnen 34 Kinder.

24. Juni 2004: Mehr als 100 Menschen sterben bei einer koordinierten Anschlagserie in Mossul, Ramadi, Falludscha, Bakuba und Bagdad. Mehr als 300 Menschen werden verletzt.

11. Mai 2004: Ein Video zeigt die Enthauptung der 26-jährigen amerikanischen Geisel Nicholas Berg. Der US-Geheimdienst verdächtigt Al-Sarkawi, den Mann eigenhändig enthauptet zu haben.

2. März 2004: Bei Bombenanschlägen in Bagdad und Kerbala werden während des Höhepunktes des schiitschen Aschura-Festes 181 Menschen getötet und mehrere hundert verletzt.

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