Irak
US-Soldaten jagen wieder Aufständische

Neue Offensive im Irak: US-Truppen haben einen Einsatz gegen sunnitische Aufständische südlich von Bagdad begonnen. Etwa 4000 Soldaten sollen Kämpfer jagen, die vor den verstärkten Razzien im Großraum der Hauptstadt geflohen sind.

HB KALSU. Das Militär werde mit Angriffen aus der Luft und Infanterie gegen Extremisten im Tigris-Tal vorgehen, sagte der kommandierende Generalmajor Rick Lynch am Mittwoch. Lynch äußerte sich auf dem Stützpunkt Kalsu der US-Armee.

Am Montag hatten die Alliierten den Beginn der Offensive „Phantom Strike“ bekanntgegeben. Die US-Regierung hat in diesem Jahr 30 000 Soldaten zusätzlich in den Irak geschickt, um die Gewalt einzudämmen. Damit soll auch der irakischen Regierung der Rücken gestärkt werden, die angesichts der Auseinandersetzungen zwischen den Religionsgruppen strauchelt.

Zudem wurde am Mittwoch bekannt, dass die Zahl der Opfer durch die Selbstmordanschläge im Nordirak auf 250 gestiegen ist. Damit handelte es sich um das schwerste Attentat seit Beginn des Irak-Krieges. Die vier Attentäter richteten mit der nahezu gleichzeitigen Explosion von Autobomben ein Blutbad in den Siedlungen einer religiösen Minderheit westlich von Mossul an.

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