Irakische Entführer stellen US-Armee Ultimatum
Iraker drohen mit Tötung von US-Geisel

Die irakischen Entführer eines Amerikaners haben die US-Armee aufgefordert, die Belagerung der Stadt Falludscha zu beenden. Ansonsten, kündigten sie an, werde die Geisel getötet.

HB BERLIN. Die Entführer eines amerikanischen Staatsbürgers in Irak haben der US-Armee ein Ultimatum gestellt. Sollten die US-Streitkräfte nicht die Belagerung der Stadt Falludscha bis 05.00 Uhr (MESZ) am Sonntagmorgen beenden, werde die Geisel getötet, erklärten die Entführer laut dem arabischen TV-Sender «Al Dschasira».

Die Entführer betonten auf einem Tonband: «Unsere einzige Forderung ist die Aufhebung der Belagerung der Stadt der Moscheen». Ansonsten werde der Amerikaner «schlimmer behandelt als diejenigen, die in Falludscha getötet und verbrannt wurden», drohten die Iraker.

Der Sender zeigte Videoaufnahmen der Geisel, deren Name mit Thomas Hamill angegeben wurde. Dabei handelte es sich offenbar um dieselbe Person, die einem australischen Fernsehteam zuvor als US-Geisel präsentiert worden war.

Die Entführergruppe bezeichnete sich auf dem Tonband als «Mudschahedin Iraks gegen die US-Truppen». Am 31. März waren in Falludscha vier US-Zivilisten getötet und zwei der Leichen geschändet worden.

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