Irakische Selbstmordattentäter zünden Autobomben
18 Tote bei Anschlägen nördlich von Bagdad

Bei zwei Selbstmordattentaten im Norden Bagdads sind mindestens 18 Iraker ums Leben gekommen, die meisten davon waren Polizisten. Mehr als 50 Menschen wurden verletzt.

HB BERLIN. Bei der Explosion von mehreren Autobomben in Irak sind am Samstagmorgen rund ein Dutzend irakischer Polizisten und mindestens sechs Zivilisten getötet worden. Dutzende weitere Menschen wurden verletzt, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Selbstmordattentäter hätten mit Sprengstoff beladene Autos vor Polizeistationen in den Ortschaften Baakuba und Chan Bani Saad zur Explosion gebracht. Die Orte liegen nördlich der Hauptstadt Bagdad.

In Baakuba wurden demnach sechs Polizisten getötet. Die Explosion hinterließ Augenzeugenberichten zufolge vor dem Eingang der örtlichen Polizeizentrale einen großen Krater.

In Chan Bani Saad starben sechs Polizisten und mindestens ebenso viele Zivilisten, unter ihnen ein sechsjähriges Mädchen.

Trotz Gegenwehr der Polizei seien die Autos der Selbstmordattentäter auf die Gebäude zugerast und dort detoniert. Baakuba gehört zum so genannten Sunnitischen Dreieck - der irakischen Region, in der der Widerstand gegen die Besatzer besonders viel Unterstützung findet.

Die Krankenhäuser von Baakuba und Chan Bani Saad waren nach Angaben eines Polizeisprechers mit der großen Zahl von Attentatsopfern überfordert.

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