Irakischer Übergangspremier macht schiitische Aufständische für Unruhen verantwortlich
Allawi fordert Ende der Kämpfe in Nadschaf

In der irakischen Stadt Nadschaf hat Übergangspremier Allawi die Aufständischen zur Waffenruhe aufgerufen. Sie seien Schuld an den anhaltenden Unruhen, sagte er.

HB BERLIN. Der irakische Übergangsministerpräsident Ijad Allawi hat die schiitischen Aufständischen in der als heilig geltenden Stadt Nadschaf dazu aufgerufen, nicht weiter gegen die Besatzungstruppen und irakische Sicherheitskräfte zu kämpfen.

Am Sonntag besuchte er die seit Tagen umkämpfte Stadt. «Wir denken, dass die Bewaffneten die heiligen Stätten verlassen, ihre Waffen niederlegen und sich an das Gesetz halten sollten», sagte Allawi vor einem Treffen mit dem Gouverneur von Nadschaf.

Anhänger des schiitischen Geistlichen Muktada al Sadr hatten in Nadschaf am Donnerstag und Freitag schwere Gefechte mit den US-Truppen geliefert. Allawi machte die Aufständischen für die Kämpfe verantwortlich. «Es gibt einige Elemente, die das Gesetz gebrochen und diese Stadt verwundet haben», sagte er.

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