Irakkrieg
Britischer Prinz kritisiert Washington

Prinz Andrew hat in einem ungewöhnlich politischen Interview das Vorgehen der USA im Irak kritisiert. Fehler Washingtons im Zusammenhang mit dem Irakkrieg hätten in Großbritannien zu einer „gesunden Skepsis“ gegenüber der Politik der USA geführt, sagte die Nummer vier in der britischen Thronfolge.

HB LONDON. Der britische Prinz Andrew hat in einer seltenen öffentlichen Meinungsäußerung zu politischen Themen die USA kritisiert. Die Amerikaner hätten sich einige Probleme im Irak ersparen können, wenn sie auf den Rat der Briten gehört und aus der Erfahrung ihrer Bündnispartner gelernt hätten, sagte der zweitälteste Sohn von Queen Elizabeth in einem Interview der „International Herald Tribune“. Großbritanniens Geschichte als imperiale Macht bedeute auch, dass London wertvolles Wissen habe und mit anderen teilen könne.

Die Invasion im Irak und die Folgen hätten in Großbritannien eine „gesunde Skepsis“ gegenüber Washington geschaffen“, sagte Andrew weiter. Die Äußerungen wurden vom Buckingham-Palast bestätigt. Andrew, ein ehemalige Hubschrauberpilot der britischen Streitkräfte, brach am Dienstag zu einer zehntätigen Handelsmission in die USA auf.

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