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03.01.2009 
Gespräche mit Ahmadinedschad

Iraks Premier Al-Maliki besucht Iran

Der irakische Regierungschef Nuri al-Maliki ist nach Teheran gereist und hat dort Gespräche mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad geführt. Der sicherte dem Irak Unterstützung auf dem Weg zu Stabilität und Frieden zu.

HB BAGDAD/TEHERAN. Ahmadinedschad betonte bei dem Treffen nach Angaben der Nachrichtenagentur ISNA, wie wichtig "Unabhängigkeit und Fortschritt des Iraks" für Teheran seien. Al-Maliki war am Vormittag in Teheran eingetroffen. Bei den Gesprächen mit Ahmadinedschad und dem geistlichen Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei sollte es unter anderem um das im vergangenen Monat unterzeichnete Sicherheitsabkommen zwischen dem Irak und den USA gehen, das die weitere Stationierung der etwa 150 000 US-Soldaten regelt. Auch die künftigen Beziehungen mit Washington nach Amtseinführung des neuen Präsidenten Barack Obama und die jüngste Eskalation im Nahostkonflikt dürften nach Meinung von Beobachtern eine Rolle spielen.

Die Beziehungen der beiden Länder gelten auch 20 Jahre nach dem Ende des Iran-Irak-Kriegs als gespannt. So wirft die irakische Regierung den schiitischen Radikalen in Teheran immer wieder vor, sie mischten sich in die inneren Angelegenheiten des Nachbarlandes ein. Außerdem würden iranische Waffen in großer Zahl ins Nachbarland geschmuggelt.

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