Iran-Abkommen
Obama bedankt sich bei Putin

Darstellungen aus Washington und Moskau zufolge darf die Welt sich auf ein neues Dream-Team freuen: Obama und Putin sind sich über das Iran-Abkommen einig – und wollen auch bei anderen Themen zusammenarbeiten.
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Washington/MoskauUS-Präsident Barack Obama und Russlands Präsident Wladimir Putin haben über das jüngste Atomabkommen mit dem Iran beraten.

In dem Telefonat vom Mittwoch seien sich die beiden darüber einig gewesen, dass die Übereinkunft den Interessen aller Akteure der internationalen Gemeinschaft diene, teilte der Kreml mit. Zudem hätten Obama und Putin darin übereingestimmt, dass der Deal die Nichtverbreitung von Kernwaffen fördere und die Spannungen im Nahen Osten abbaue.

Laut dem Weißen dankte Obama dem Kremlchef für die Rolle seines Landes bei den Verhandlungen mit Teheran. Sie hätten sich darauf verständigt, sich bei der Umsetzung des Atomabkommens eng miteinander abzustimmen. Zudem hätten sie den Willen bekundet, auch bei anderen Themen zusammenarbeiten, etwa dem Bürgerkrieg in Syrien, teilte das Weiße Haus weiter mit.

Ob auch das umstrittene russische Vorgehen in der Ukraine zur Sprache kam, wurde jedoch nicht erwähnt. Trotz der Washingtoner Sanktionen gegen Moskau hatte Obama betont, dass es lohne, sich mit Putin zu anderen gemeinsamen Interessensgebieten abzusprechen. Bereits in einem Interview mit der "New York Times" hatte Obama Moskaus Rolle bei den Atomverhandlungen gelobt: "Russland war eine Hilfe dabei", sagte der US-Präsident.

Iran und die USA, Großbritannien, Frankreich, China, Russland sowie Deutschland haben sich auf einen Vertrag geeinigt, der sicherstellen soll, dass Teheran sein Nuklearprogramm nur zivil nutzt und nicht zum Bau von Atombomben. Im Gegenzug werden Sanktionen gegen Iran aufgehoben. Moskau unterhält enge Geschäftsverbindungen zu Teheran.

Die USA brachten nach Angaben aus Diplomatenkreisen am Mittwoch einen Resolutionsentwurf in den UN-Sicherheitsrat ein, um das Abkommen von Wien formal zu billigen. Der Text würde die bisherigen UN-Resolutionen zum iranischen Atomprogramm ersetzen. Ein Votum im Sicherheitsrat könnte den Angaben zufolge am Montag oder Dienstag erfolgen. Eine Zustimmung gilt als sicher.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Mit dem IRAN kehrt ein Land auf die "Weltbühne" zurück, was seit 300 Jahren keinen Krieg mehr begonnen hat. d.h. die Welt wird friedlicher und wissender werden.

    Wie allgemein bekannt, ist der IRAN nicht nur das Land unserer Urväter, sondern ist ist eine extrem alte Hochkultur, wo auch heute noch die Wissenschaften einen extrem hohen Stellenwert haben (Mathematik, Medizin). man sollte aber auch wissen, dass es die Perser als eine schwere Beleidigung ansehen, wenn man sie als Araber bezeichnet. Es sind Arier und keine Araber.

    Alles, was wir als "arabisches Wissen" kennen gelernt haben, kommt aus Persien.

    Wir begrüßen diese Öffnung außerordentlich und freuen uns auf die gemeinsame Zukunft.

  • Das wird einigen der Hardliner aber gar nicht gefallen. Obama sollte seine Sicherheitsmaßnahmen verstärken. Er wäre nicht der erste Präsident, den man aus dem Weg geräumt hat. Und die Spinner da drüben, fühlen sich in letzter Zeit sehr selbstbewusst und sicher.
    Bemerkenswert ist, das Obama wohl einen lichten Moment hatte und offensichtliches erkannt hat.

  • es geht doch!

    vielleicht können die Menschen doch zusammen arbeiten und für Frieden sorgen - es wäre wünschenswert!

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