Iran
Keine Zugeständnisse bei den Atom-Gesprächen

Präsident Mahmud Ahmadinedschad will bei den Gesprächen in Istambul über den Atomkonflikt keine Zuheständnisse machen - wieder einmal. Der Präsident pocht auf das Recht auf friedliche Nutzung der Kernenergie.
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HB THERAN. Wenig Bewegung auf iranischer Seite: Der Iran wird nach den Worten von Präsident Mahmud Ahmadinedschad auch bei den bevorstehenden Gesprächen in Istanbul keine Zugeständnisse im Atomstreit machen. Das berichtete die iranische Nachrichtenagentur ISNA am Dienstag. Bei Beratungen in Genf hatten sich der Iran und die fünf UN-Vetomächte sowie Deutschland Anfang Dezember lediglich darauf verständigt, ihre Gespräche Ende Januar in Istanbul fortzusetzen.

Man sei zu einer Kooperation bei dem Treffen in der Türkei bereit, sagte Ahmadinedschad in einer Rede in der Stadt Karadsch westlich von Teheran. Die Supermächte sollten aber das Recht seines Landes zur Nutzung der Atomtechnologie anerkennen. "Und sie sollten wissen, dass wir kein bisschen davon abweichen werden."

Außenamtssprecher Ramin Mehmanparast sagte unterdessen, der Iran wolle Wege zu einer umfassenderen Zusammenarbeit mit den sechs Ländern bei globalen und wirtschaftlichen Themen erörtern, jedoch nicht den Streit um das iranische Atomprogramm.

Der Westen verdächtigt die islamische Republik, heimlich nach Atomwaffen zu streben. Die fünf ständigen Mitglieder im Weltsicherheitsrat - Großbritannien, China, Frankreich, Russland und die USA - sowie Deutschland fordern vor allem, dass der Iran die Anreicherung von Uran aussetzt. Der UN-Sicherheitsrat hat wiederholt Sanktionen verhängt, weil der Iran sich dieser Forderung beharrlich widersetzt.

Kommentare zu " Iran: Keine Zugeständnisse bei den Atom-Gesprächen"

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  • 30.12. 14:23Spam melden
    [3] tomtomtoy
    merk -
    Weil der iran nicht damit umgehen kann

    Sie sind ja ein ganz schlauer! Weil iran damit nicht umgehen kann. Aber die anderen wie z.b. wie die Amis können damit auf jeden Fall umgehen. Hirishima bzw. Nagasaki... Mit ihrem egoistischen Denken kommen Sie kein Schritt weiter. Entweder kommen alle Atombomben weg oder jeder der sich es leisten kann, beschafft sich welche. Was sagt der Nachost Spezialist Peter Scholl Latur Eine A-bombe ist wie eine Fernbedienung der Sie hat, kann umschalten und die andren müssen das selbe anschauen. Eine ganze weile kann man da mitmachen aber mit der Zeit wird es einseitig und langweilig. israel hat A-bomben weil Sie sich bedroht fühlen. Deshalb könne die israelis mit den Palästinenser das tun was Sie wollen. Und was ist wenn der iran aus seiner Sicht von den Amis bedroht fühlt was ist dann? Du hasst echt ein kurzsichtige bzw. einseitige Sichtweise!

  • immer wenn Staaten verdächtigt werden Atomwaffen zu bauen, gibt es Sanktionen, Gesprächsangebote etC. Wenn sie dann welche haben, wie Nordkorea ist alles
    vorbei und nun kommen Gegenforderungen.

    Diplomatie ist vermutlich wie Hubschrauber lenken.

  • Die Gemeinschaft sollte tätig werden ,seine Ziele sind klar. Er will die Ungläubigen (Heiliger Krieg) vernichten,die Trägersysteme des iran erreichen schon heute Europa,es ist also nur eine Frage der Zeit.
    Und wie sagte der gute alte Ovid recht treffend .
    Principiis obsta. Sero medicina parata, cum mala per longas convaluere moras.
    Wehre den Anfängen! zu spät wird die Medizin bereitet, wenn die Übel durch langes Zögern erstarkt sind

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