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24.01.2008 
USA weisen russische Interpretation zurück

Iran-Resolution sieht weitere Strafen vor

Im Gegensatz zu Russland bewerten die USA die neue Iran-Resolution als eine Verschärfung der Sanktionen im Atomkonflikt. Die Resolution sehe entgegen anders lautender Aussagen sehr wohl Strafen vor.

HB TEL AVIV/PEKING. „Diese Resolution wird einen strafenden Charakter haben“, sagte US-Vize-Außenminister Nicholas Burns am Donnerstag während eines Israel-Besuches. Die russische Beurteilung des am Dienstag in Berlin beschlossenen Entwurfs wies er ausdrücklich zurück. „Ich habe gestern einige Kommentare aus Moskau gehört, wonach die Resolution keine Strafen vorsieht. Das ist nicht richtig. Sie tut es durchaus.“

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte den Entwurf als maßvoll bezeichnet und gesagt, er sehe keine harten Strafen vor. Russland und China sind als Wirtschaftspartner Irans gegen eine harte Gangart in dem Konflikt.

China forderte „kreative Bemühungen“ und ein „neues Vorgehen“, um eine umfassende Lösung der Iran-Frage zu finden. Der Konflikt befinde sich in einer Sackgasse, sagte ein Sprecher des Außenministeriums am Donnerstag in Peking.

Der UN-Sicherheitsrat verlangt vom Iran einen Stopp der Urananreicherung, die auch zum Bau von Atomwaffen eingesetzt werden kann. Der Iran pocht dagegen auf einen vollen Atomkraft-Kreislauf zur Stromgewinnung.

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