Iranischer Präsident Ruhani kritisiert provokative Rhetorik

Irans Präsident Hassan Ruhani fordert ein Ende der militanten Rhetorik. Diese Art von „unnötiger Provokation“ könne dann Auslöser für Gegendrohungen werden. Mit dieser Strategie habe der Iran sich international isoliert.
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Der iranische Präsident Hassan Ruhani während einer Pressekonferenz in Teheran: „Wir verfolgen in der Außenpolitik Entspannung und Vertrauen mit der Welt.“ Quelle: dpa

Der iranische Präsident Hassan Ruhani während einer Pressekonferenz in Teheran: „Wir verfolgen in der Außenpolitik Entspannung und Vertrauen mit der Welt.“

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TeheranIrans Präsident Hassan Ruhani hat Politiker und Militärs in dem Land aufgefordert, auf militante Rhetorik zu verzichten. „Wir wollen ja keinen Krieg, aber manchmal reden wir so, als wollten wir einen, und das provoziert die Gegenseite“, sagte Ruhani am Samstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars. Diese Art von „unnötiger Provokation“ könne dann Auslöser für Gegendrohungen werden.

„Wir verfolgen in der Außenpolitik Entspannung und Vertrauen mit der Welt“, sagte Ruhani. Daher seien Diplomaten im Außenministerium die Soldaten in der ersten Reihe, die versuchten Spannungen gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Ruhani wirft seinem Vorgänger Mahmud Ahmadineschad vor, während dessen Präsidentschaft (2005 bis 2013) mit einer militanten Rhetorik gegen den Westen, Israel und die UN, den Iran international isoliert zu haben. „Dafür hat das Land einen sehr hohen Preis bezahlt,“ sagte der Präsident.

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