IS bekennt sich
Mindestens 24 Tote bei Anschlag nahe Bagdad

Wieder wird im Irak eine Autobombe gezündet. Die blutige Auseinandersetzung zwischen Sunniten und Schiiten fordert neue Opfer.

BagdadBei einem Anschlag mit einer Autobombe nahe der irakischen Hauptstadt Bagdad sind mindestens 24 Menschen getötet wurden. Mindestens 33 Menschen wurden bei der Explosion in dem östlich von Bagdad gelegenen Ort Nahrawan verletzt, darunter drei Sicherheitskräfte, wie es am Samstag aus Sicherheitskreisen hieß.

Die sunnitische Terrormiliz Islamischer Staat (IS) übernahm in einer Interneterklärung die Verantwortung für das Attentat und erklärte, der Anschlag habe schiitischen „Ungläubigen“ gegolten. Das Bekenntnis ließ sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Die irakische Nachrichtenseite Al-Mada berichtete, der Attentäter habe versucht, in eine Gruppe schiitischer Pilger zu fahren.

Die IS-Terrormiliz hatte sich in der Vergangenheit mehrfach zu Anschlägen gegen Schiiten in Bagdad und anderen irakischen Städten bekannt. Die Extremisten beherrschen auch nach Rückschlägen in den vergangenen Monaten große Teile im Norden und Westen des Landes.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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