IS-Extremisten töten James Foley

Geld oder Leben

Die Terror-Miliz IS hatte Lösegeld für James Foley gefordert. Gezahlt wurde nicht – der Amerikaner starb. Die USA lassen sich nicht erpressen. Europäer verhalten sich anders. Was tun, wenn eigene Bürger entführt werden?
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Die Kämpfer der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) verbreiten im Irak Furcht und Schrecken - ihre Sympathisanten könnten in Deutschland Anschläge verüben.

Die Kämpfer der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) verbreiten im Irak Furcht und Schrecken - ihre Sympathisanten könnten in Deutschland Anschläge verüben.

DüsseldorfVielleicht wäre alles anders gelaufen. Vielleicht wäre James Foley noch am Leben – wäre er kein Amerikaner gewesen. Am Mittwoch wurde ein Video veröffentlicht, wie der US-Journalist von IS-Terroristen grausam ermordet wurde. Geköpft, mit einem Messer. Seit 2012 galt Foley als vermisst, sein letzter bekannter Aufenthalt: Syrien. Dann verschwand er. Bis er in dem Mordvideo ein letztes Mal zu sehen ist. In den Händen der IS-Terroristen. Seine Eltern sollen eine Woche vorher informiert worden sein, dass ihr Sohn ermordet werde.

100 Millionen Euro hatte die Terroristengruppe Islamischer Staat (IS) als Lösegeld von den USA für Foley und weitere Geiseln gefordert, berichtet die „New York Times“. Erst von Foleys Eltern, dann von der Regierung. Doch darauf war Washington nicht eingegangen und hatte die Zahlung abgelehnt – so wie immer in solchen Situationen. Dahinter steht der Gedanke: Lösegeldzahlungen machen erpressbar. Und so gilt das unumstößliches Prinzip der USA: Kein Geld für Leben.

Das hat auch seinen Grund. Denn Terrornetzwerke finanzieren sich zunehmend durch die Lösegeldzahlungen. Daran ist vor allem Europa Schuld, denn dort ist man nicht so strikt bei Lösegeldforderungen. Laut „New York Times“ finanziert sich das Terrornetzwerk Al-Kaida mittlerweile vor allem durch die Erpressung von Lösegeld für entführte Europäer. Seit dem Jahr 2008 habe die Organisation mindestens 125 Millionen Dollar (93 Millionen Euro) Lösegeld erpresst, das meiste von europäischen Staaten, heißt es in dem Bericht. Allein im vergangenen Jahr seien 66 Millionen Dollar gezahlt worden. Deshalb warnen Experten, es sein ein Fehler, so den Terrorismus zu finanzieren.

„Sicherheitspolitisch sind Lösegeldzahlungen an Terroristen ein großes Problem“, sagt Daniel Müller, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hessischen Stiftung Friedens und Konfliktforschung (HSFK). Doch vor allem sei es ein moralisches Dilemma: „Soll man den Tod von Menschen jetzt in Kauf nehmen, um dafür als Land in Zukunft weniger angreifbar zu sein und um zu vermeiden, dass die eigenen Bürger zu vermeintlich lohnenden Entführungsopfern werden?“, fragt er. „Oder soll man heute Leben retten, dafür den Terror aber finanziell unterstützen und die eigenen Staatsbürger zu potentiellen Zielscheiben weiterer Entführungen machen?“ Beides sei eine furchtbare Abwägung.

„Die Geiselnahme ist ein psychologisches Kriegsmittel“
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10 Kommentare zu "IS-Extremisten töten James Foley: Geld oder Leben"

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  • Die NATO hat den V-FALL-Act verlassenund ist de facto auf dem Balkan immer noch aus aehnlichen Motivationsgruenden aktiv, wie wir sie nun im IRAK/ SYRIEN / LIBANON noch immer oder wieder vorfinden!
    Vertreibung & Voelkermord, Terrorismus!

    Dort wurden sogar die "Muslime" gestaerkt und aus humanitaeren Gruenden gegen den unliebsamen Milocevic
    unterstuetzt und verteidigt, was zum Finalen Niedergang von Jugoslawien fuehrte.

    DIE NATO war mit den 3 westlichen Siegermachten im IRAK II aktiv und fast zu 100 % in Afgahanistan am Werk...!

    Am Hindukusch wurde verteidigt, hiess es als Parole, fragt sich nur wie und was!

    die EFFIZIENZ war aber immer nur :half Arse!
    das hat niemandem geholfen und nur immense Summen verschlungen!
    Patroulle fahren durch Taliban Gebiet...was war so aehnlich wie der Bundesgrenzschutz an der Zonengrenze schwerbewaffnet partoullierte: warten auf Agitation aus dem Osten um dann trotzdem militaerisch nix unternehmen zu koenen...!

    Aktuell: UKRAINE: nun nehmen die Russen die Initiative in die Hand, erst mit Proviant und Infrastruktur, danach mit der gleichen Art von FRIEDENSTRUPPEN, die die Nato in Afghanistan stationierte....!

    ist halt (noch) Ferienzeit....

  • Und kaufen sich danach ein Schloss oder Ähnliches als Investor.
    Ja Verbrechen lohnt sich, eindeutig

  • Da ist Schnorrer u. Islamversteher Wulff mit schuldig!

  • Wieso schweigt unser Bundespräsident zu den Taten der Islamgläubigen? Freut er sich, weil seine Unterstützung endlich wieder Erfolg hatte?

  • gegen eine 9 mm Beretta and eine 12" Pump-Gun als Hausordnung, ist zwar nix einzuwenden, zwecks Verteitigung von Leib, Leben & Eigentum, aber das hilft im Nahen Osten nicht weiter!
    Weitere Militaerische Bewaffnung kann nicht die Loesung sein, sondern die Systematische Entwaffnung von Kriegsgeraet, sowohl bei der HAMAS etc. als auch in Syrien, Libanon, Irak, incl Kurdistan, Lybien.

    Siehe UkrainiA: die tolerierte Bewaffnung von West-philen Ukrainern bringt keine Einigkeit, sondern Brueder-Krieg.
    Die Nato haette hier rechtzeitig physisch intervenieren und alle Gruppen entwaffnen muessen, um dann mit Russland als Verhandlungspartner, Stabilitaet durch Foederalismus in die Region um Donezk zu "IMPORTIEREN" !
    Damit waer zumindest dort allen Gruppen zu einem konstruktiven Neustart verholfen worden, der eine Zerstoerung der eh miesen Infrastruktur sowie das Abgleiten in die totale Armut verhindert haette!

    Die NATO hat sich durch ihre Aussitz-Strategie eher an ihrer ALternativlosigkeit fuer Stabilitaet in Eurasien eingebuesst.

  • Die Terror-Miliz IS hatte Lösegeld für James Foley gefordert.
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    Nach und nach dringen mehr Details zu der Ermordung des US-Journalisten James Foley an die Öffentlichkeit. Nur sechs Tage vor der Hinrichtung Foleys schrieb die Terrormiliz IS eine Botschaft an die Eltern des später getöteten Journalisten - ein Schreiben "voller Hass".

    Sie forderten ein Lösegeld von 100 Millionen Dollar.
    Die Eltern weigerten sich zu zahlen. Sie leiteten das Schreiben an die Regierung weiter.
    Die USA zahlen grundsätzlich kein Lösegeld. Sie lassen sich nicht erpressen.
    In Europa ist das anders. Europa zahlt Lösegeld, leugnet es später aber.
    Das ist eine gute Einnahmequelle für die Terroristen.
    Sie fordern entweder Geld oder den Austausch von Gefangenen.

  • Die Einzelfälle sind als Massenerscheinung längst hier.

  • Schlimmer! Diese Art der "Bereicherung" wird bereits heute von unserer Jurisdekadenz mit Verbotsirrtum geahndet - und entsprechende, lächerliche Bewährungsstrafen weisen darauf hin, dass unsere Exekutive völlig entartet ist!

  • Diese Art der muslimischen Bereicherung wird auch bald Deutschland erreichen und mit "Einzelfall" verteidigt.

  • Was versprechen sich die europäischen Mörder im IS? Solange sie für Kommunikation und Sprache fähig sind, sollen sie sicher nicht als Selbstmörder verheizt werden.
    Was wollen die Europäer in Afrika in einem mit Arabern dominierten Gebilde, in dem sie eines Tages bei der kleinsten Anfeindung eines Konkurrenten gnadenlos erschossen werden? Ein grosser Teil der europäischen Islamisten ist sicher eine Anzahl dummer Leute, die nicht von A nch B denken können und persönliche emotionale Probleme haben. Sie brauchen eine ganz starke Hand wie eben die Hassprediger , die ungestört in GB und Deutschland ihrem kriminellen Tun nachgehen können, weil die Gesetze fehlen, sie zu stoppen und auszuweisen.

    Immer wieder hübsch zu sehen, wie blöd Leute an der Spitze unserer Regierung sind, die es vorziehen kindische Sanktionsspiele zu machen und sich um die brennenden Probleme in unserer Realität drücken oder sie gar nicht erst wahr nehmen, Frau Merkel und Herr Gabriel.

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